Durch Brückenneubau enstehen längere Fußwege für Buspassagiere.

Ratingen. Die Bürger-Union in Ratingen hat Bürgermeister Harald Birkenkamp in einem Schreiben darum gebeten, die Situation für Busfahrgäste am Brückenbauwerk Tiefenbroicher Straße durch die Errichtung einer zusätzliche Haltestelle zu verbessern. Der Wunsch eine solche an der L 239 in Richtung A 52/Ratingen-Mitte einzurichten, wurde seitens der Stadtverwaltung abgelehnt. Nun hat die Bürger-Union beantragt, die Realisierung einer zusätzlichen Haltestelle am neuen Brückenbauwerk am Blyth-Valley-Ring und falls dort nicht möglich, in der Tiefenbroicher Siedlung zu prüfen.

Hintergrund ist, dass laut den Antragsstellern die Fußwege zu den Bushaltestellen in Richtung A 52/Ratingen-Mitte und Richtung Breitscheid/Mülheim, durch den Brückenneubau um mehr als 500 Meter verlängert würden. Die rund 2000 Anwohner der Siedlung müssten ohnehin schon seit Jahrzehnten lange Wege zu den Haltestellen zurücklegen. Dazu sei der Weg über die Brücke, insbesondere für ältere Bürger und Schulkinder, eine zusätzliche Belastung. Ob die Tiefenbroicher Siedlung aufgrund des Antrags bald tatsächlich eine neue Bushaltestelle erhält ist noch völlig unklar.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer