Für das Großereignis in Düsseldorf wurde ein Arbeitskreis gegründet. Die Stadt will vom Wettbewerb profitieren.

Keine zehn Kilometer Luftlinie von Ratingen entfernt: die Esprit-Arena in Düsseldorf, in der im Mai des kommenden Jahres der Song Contest stattfinden wird.
Keine zehn Kilometer Luftlinie von Ratingen entfernt: die Esprit-Arena in Düsseldorf, in der im Mai des kommenden Jahres der Song Contest stattfinden wird.

Keine zehn Kilometer Luftlinie von Ratingen entfernt: die Esprit-Arena in Düsseldorf, in der im Mai des kommenden Jahres der Song Contest stattfinden wird.

dpa

Keine zehn Kilometer Luftlinie von Ratingen entfernt: die Esprit-Arena in Düsseldorf, in der im Mai des kommenden Jahres der Song Contest stattfinden wird.

Ratingen. Wenn im Mai der European Song Contest (ESC) Düsseldorf in einen Ausnahmezustand versetzen wird, will auch Ratingen kräftig mitmischen. Schließlich liegt die Stadt im unmittelbaren Dunstkreis dieses Großereignisses.

Auf Initiative des Stadtmarketings wurde jetzt ein ESC-Arbeitskreis gegründet, der zunächst kurzfristig Ideen sammeln soll, wie Ratingen von diesem Mega-Event profitieren kann. Im Weiteren soll die Umsetzung sinnvoll koordiniert werden.

Ein erster Gedankenaustausch hat bereits stattgefunden

Nachdem Düsseldorf den Zuschlag für den Song Contest erhalten hatte, gratulierte Bürgermeister Harald Birkenkamp seinem Amtskollegen Dirk Elbers und bot die Unterstützung Ratingens an. Wie die genau aussehen könnte, soll ebenfalls in dem Arbeitskreis ermittelt werden.

Vertreter der Industrie- und Handelskammer, von Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie, Verwaltung sowie Kultur- und Eventspezialisten hatten sich bereits zu einem ersten Gedankenaustausch getroffen. Als Berater ist auch die Marketingagentur Meyer-Waldeck im Boot, die das aktuelle Ratingen-Design entworfen hat.

"Wir sind bei diesem Großereignis ganz nah dran", begründet Frank Rehmann, Stadtmarketing-Geschäftsführer, das Engagement. Ratingen liege sozusagen vor der Tür der Esprit-Arena, in der die Riesenshows über die Bühne gehen werden.

Rehmann verweist auf die Erfahrungen aus Oslo: Dort habe die Song Contest-Fangemeinde 14 Tage und mehr Zeit geopfert, um am Ort des Geschehens präsent zu sein. Und die Anhängerschar umfasse mehr als 20000 Fans.

Ziel ist es, den Gästen Ratingen näherzubringen

Dazu komme ein Großaufgebot von Medienvertretern "deutlich im hohen fünfstelligen Bereich" - nur vergleichbar mit Olympia oder Fußball-WM. "Wir möchten von dieser Konstellation so optimal wie möglich profitieren. Wichtig wird es sein, ein rundes Paket zu schnüren."

Ziel sei es, den abertausenden von Gästen, die sich in der Region tummeln, Ratingen ein Stück näherzubringen. "Nach dem Motto: Ihr müsst nicht jeden Abend nach Düsseldorf fahren, auch in Ratingen kann man schön ausgehen und gut einkaufen", deutet Rehmann an. Denkbar wäre dafür zum Beispiel eine Infobroschüre, die auf jedes Hotelbett gelegt wird.

Den Medien könnten für die Rahmenberichterstattung Aktionen und "Locations" mit Künstlern sowie Tagestouren für Journalisten oder Länderdelegationen angeboten werden.

Die Mitglieder des Arbeitskreises werden unter anderem erst einmal die attraktivsten Orte Ratingens zusammenstellen. Im zweiten Schritt werde über die möglichen Aktionen entschieden.

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