Das zweite Dumeklemmer-Spektakel macht ab Freitag wieder das Mittelalter lebendig.

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Heinrich von Mettmann, eine der Figuren beim ersten Dumeklemmer-Spektakel 2008.

Heinrich von Mettmann, eine der Figuren beim ersten Dumeklemmer-Spektakel 2008.

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Heinrich von Mettmann, eine der Figuren beim ersten Dumeklemmer-Spektakel 2008.

Ratingen. Das erste Dumeklemmer-Spektakel war mit 20 000 Besuchern im vergangenen Jahr schon ein großer Erfolg. Die zweite Auflage, die Freitag Abend beginnt, soll noch eine Nummer spektakulärer werden.

Los geht es ab 17 Uhr mit dem Markttreiben: Die ganze Innenstadt verwandelt sich in ein mittelalterliches Städtchen - mit allem was dazugehört: Innerhalb der hölzernen Stadtmauer haben sich Tavernen, Hökerer und Handwerker eingerichtet. Es gibt Kunsthandwerk, Wildschweinbratwurst, Met und Kirschbier. Musikalisch beginnt das Dumeklemmer-Spektakel zwar nicht ganz stilecht - dafür hochklassig: In St. Peter und Paul findet ab 20 Uhr die 5. Ratinger Orgelnacht statt. Bis 24 Uhr spielen die "Jungen Wilden" David Franke, Gerben Mourik (Niederlande) und Vinvent Dubois (Frankreich) jeweils knapp einstündige Konzerte. Unter anderem wird Mourik zu Ingmar Bergmans Mittelalter-Film "Das siebente Siegel" aus dem Jahr 1957 auf der Seifert-Orgel improvisieren. Zwischendurch ist genug Zeit für einen Bummel zwischen den Marktständen.

Am Samstag beginnt das Treiben ebenfalls um 17 Uhr, dann entfaltet sich zwischen den Buden noch mehr mittelalterliches Leben. Zu jeder vollen Stunde wird die Legende vom heiligen Suitbertus gespielt, der einst versucht haben soll, die heidnischen Ratinger zu bekehren. Graf Adolf VII. von Berg reitet mit seinen Wachen Patrouille, die Spielleute von A la Via geben Lieder und Tänze zum besten, Fabulix erzählt Märchen und Jedermann kann sich beim Axtwerfen oder Bogenschießen versuchen. In der Kinderschmiede dürfen Kinder mit echtem Feuer arbeiten.

Am Sonntag beginnt das Spektakel schon um 11 Uhr, von 13 bis 18 Uhr haben außerdem auch die Geschäfte in der Innenstadt geöffnet. Um 19 Uhr ist Schluss.

Wegen des erwarteten Andrangs ist es ratsam, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, am besten mit Bus oder Straßenbahn bis zur Haltestelle "Düsseldorfer Platz".

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