Die neue Leiterin des Museums hat erklärt, wie sie das Haus für eine Million Euro umkrempeln will.

Ratingen. Mit einer Million Euro könnte sie das Museum der Stadt auf Vordermann bringen. Melanie Ehler, die neue Leiterin, stellte ihre Pläne und Visionen jetzt im Kulturausschuss vor und stieß dabei nicht nur auf offene, sondern auch auf wohlwollende Ohren. Allein der Kämmerer, wahrlich kein Kulturbanause, reagierte verhalten begeistert: Angesichts der Kassenlage der Stadt sei die Neupositionierung des Museum zwar wünschenswert, aber nicht zu machen.

Nach Ehlers Plänen sollte das Museum völlig umgekrempelt und in vier deutlich strukturierte Abteilungen gegliedert werden. Die Stadtgeschichte soll - multimedial aufgewertet - sich vor allem auf Ratingen fokussieren. Der wertvolle Kunstbestand des Hauses, der Gemälde, Grafiken und Skulpturen namhafter Künstler umfasst und derzeit vor allem im Magazin schlummert, soll in einer eigenen Abteilung ständig ausgestellt werden. Die Puppensammlung soll in einer überarbeiteten Form neu präsentiert werden - kleiner, aber feiner. Ergänzend soll es noch Sonderausstellungen geben, um das Museum auch überregional wieder stärker zu profilieren. Ehlers Ziel: Das Museum soll ein echtes Aushängeschild werden. joda

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