170.000 Euro will die Union für die Umgestaltung innen ausgeben.

Die SPD regt an, den Museumseingang freundlicher zu gestalten. Die CDU hält davon aber nichts.
Die SPD regt an, den Museumseingang freundlicher zu gestalten. Die CDU hält davon aber nichts.

Die SPD regt an, den Museumseingang freundlicher zu gestalten. Die CDU hält davon aber nichts.

Pierre Hohn

Die SPD regt an, den Museumseingang freundlicher zu gestalten. Die CDU hält davon aber nichts.

Ratingen. Nur wenige Tage nachdem die SPD beantragt hat, das Museum schnellstmöglich mit 200.000 Euro voran zu bringen, besetzt nun auch die CDU das Thema. Auch sie will, dass noch in diesem Jahr Geld für das Museum fließt. Allerdings in eine andere Richtung. "Der Eingangsbereich ist nicht vorrangig zu sehen", meint der CDU-Fraktionsvorsitzende Ewald Vielhaus. Vielmehr solle drinnen etwas getan werden.

CDU wünscht sich, dass die Innenräume aufgewertet werden

170.000 Euro will die CDU ausgeben, um die Räume für die Wechselausstellung aufzuwerten. So soll der unansehnlich gewordene Teppichboden gegen Industrieboden ausgetauscht werden, die Decke saniert, moderne Klimakontrollgeräte eingebaut und eine regelbare Beleuchtung installiert werden.

Von dem SPD-Ansatz, zunächst den abweisenden Eingang näher an die Straße zu verlegen und freundlicher zu gestalten, hält die CDU weniger. Wenngleich Vielhaus den Eingang als "unschön" beschreibt. Deshalb solle die Verwaltung auch prüfen, ob nicht auch mit weniger Aufwand - als den im Raum stehenden 200.000 Euro - etwas zu bewirken ist. "Vielleicht kann ein Austausch der dunklen Scheiben den Gesamteindruck abmildern."

Die CDU begründet ihre Überlegungen mit der langen Zeit, die noch vergehen wird, ehe eine neue Museumsleitung das Haus konzeptionell neu ausgerichtet hat. In der Zwischenzeit müsse das Museum schon an übliche Standards angepasst werden. Andernfalls werde es schwer bleiben, attraktive Wechselausstellungen einzurichten - "speziell bei wertvollen Exponaten oder hochkarätigen Leihgaben."

Zumindest in Sachen Museumscafé ist ein gemeinsamer Nenner der CDU mit der SPD erkennbar: Das soll attraktiv und selbstständig geführt zwischen Museum und Medienzentrum angelegt werden, mit eigenem Zugang von außen. Doch zunächst fehlt ein geeigneter Pächter mit einem überzeugenden Konzept. Sollte der gefunden sein, will die CDU 140.000 Euro für den Umbau investieren. Die SPD hat unter gleichen Bedingungen für 160.000 Euro plädiert.

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