Aktion: Musik, Lesungen und Gebete in der „Nacht der offenen Kirche“.

Von links: Pfarrer Thomas Gerhold, Martina Freier und Claudia Sproedt stellen das Projekt der 1. Nacht der offenen Kirche vor.
Von links: Pfarrer Thomas Gerhold, Martina Freier und Claudia Sproedt stellen das Projekt der 1. Nacht der offenen Kirche vor.

Von links: Pfarrer Thomas Gerhold, Martina Freier und Claudia Sproedt stellen das Projekt der 1. Nacht der offenen Kirche vor.

Pierre-Claude Hohn

Von links: Pfarrer Thomas Gerhold, Martina Freier und Claudia Sproedt stellen das Projekt der 1. Nacht der offenen Kirche vor.

Ratingen. Musik, Lesungen, Installationen, Gebete, Meditationen, besondere Kirchenraumerfahrungen, aber auch außergewöhnliche Speisen - die erste "Nacht der offenen Kirche" am 1.Oktober bietet ein Programm, das einem die Wahl nicht leicht macht. 47 Kirchen, Kapellen und Gemeindehäuser im Kirchenkreis sind dabei, der Schwerpunkt liegt in Ratingen, wo allein 16Kirchen beteiligt sind.

Jeder kann kommen und gehen, wann er will

Die Kirchen wollen den Menschen mit dieser Aktion die Möglichkeit bieten, in sich zu gehen und vielleicht ganz neue persönliche Erkenntnisse zu gewinnen. "Es wird nichts vorgegeben. So kann jeder zum Beispiel kommen und gehen, wann er will, ohne dass der Pfarrer böse schaut", sagt Pfarrer Thomas Gerhold. Der zentrale ökumenische Eröffnungsgottesdienst mit Stadtdechant Benedikt Bünnagel und Pfarrer Martin Letschert beginnt um 18Uhr in St.Peter und Paul.

Bei den vielen Veranstaltungen in den Kirchen wird auch richtig gefeiert. Und zwar nicht nur der Gottesdienst, sondern auch in Sachen Essen und Trinken. "Jeder wird satt aus der Kirche gehen - und zwar vom Magen her, aber auch von der Seele", sind sich die Pfarrer sicher.

Das Sattwerden ist in der Emmauskirche auf der Talstraße besonders attraktiv. Denn dort gibt es ein biblisches Gericht mit Manna und Wachteln. Ein weiteres Highlight gibt’s in der Homberger Kirchen zu erleben. Dort wird in der evangelischen und katholischen Kirche gebeiert (ein ganz spezielles Glockenläuten). Pfarrer Michael Füsgen freut sich darauf, Menschen zu sehen, die auf der Dorfstraße das ökumenische Glockengeläut hören wollen.

Pfarrer Diesterheft Brehme auch als Maler und Flötist

Ebenfalls konfessionsübergreifend wird die Lichterkette sein, die auf der Lintorfer Straße von der evangelischen Stadtkirche über den Marktplatz bis zu St.Peter und Paul reichen soll.

In der Lintorfer Kirche am Konrad-Adenauer-Platz werden die Besucher den Pfarrer Wilfried Diesterheft-Brehme gleich in mehrfacher Funktion erleben. Denn er ist nicht nur Pfarrer, sondern auch bildender Künstler. Seine Ausstellung "Leichtsinn" wird in der Kirche zu sehen sein. Zudem wird er sich als Flötist in das Programm einbringen.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Sogar die Fahrten mit der Rheinbahn kosten nichts. So kann jeder von Kirche zu Kirche fahren. Als Fahrtausweis gilt das sehr informative Programmheft der Nacht der offenen Kirchen, das in allen Pfarrbüros und im Bürgerbüro der Stadt ausliegt.

 

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