Beim Bauernmarkt am Sonntag verwandelte sich der Marktplatz in ein riesiges Freiluftrestaurant.

Der Landwirt zeigt den beiden Kindern, wie Rosenkohl frisch nach seiner Ernte aussieht.
Der Landwirt zeigt den beiden Kindern, wie Rosenkohl frisch nach seiner Ernte aussieht.

Der Landwirt zeigt den beiden Kindern, wie Rosenkohl frisch nach seiner Ernte aussieht.

Pierre-Claude Hohn

Der Landwirt zeigt den beiden Kindern, wie Rosenkohl frisch nach seiner Ernte aussieht.

Ratingen. Nach so viel schlechtem Wetter und Regen konnten sich die Ratinger am Sonntag allen Unkenrufen zum Trotz über einen trockenen und teils sogar richtig sonnigen Bauernmarkt freuen. Die jährliche Veranstaltung des Ratinger Citykaufs lockte mit überwiegend kulinarischen Angeboten wieder einmal die Menschenmassen in die Ratinger Innenstadt. Zeitweise war auf dem Marktplatz und in den umliegenden Straßen kaum mehr ein Durchkommen, an vielen Ständen hatten sich bereits lange Schlangen gebildet.

Gestecke, Kränze und frische Blumen für den Herbst

Schlechte Laune machte das aber niemandem. Eilig hatte es ohnehin keiner, lieber ließen die Besucher ihre Blicke links und rechts schweifen, um die Auslagen an den zahlreichen Ständen in Augenschein zu nehmen. Dem Herbst gemäß boten die Landwirte aus der Umgebung vor allem dekorative Kränze und Gestecke an, aber auch frische Blumen und Kunsthandwerk aller Art.

Schnell wurde aber klar, dass in diesem Jahr ganz klar das leibliche Wohl der Besucher im Mittelpunkt stand. Der Marktplatz war mit Bierzeltgarnituren in eine Art riesiges Freiluftrestaurant verwandelt worden. Rings um den Platz gruppierten sich, wie eine Wagenburgm, die Stände mit ungezählten Leckereien.

Natürlich waren vor allem die Klassiker vertreten: deftige Bratwurst vom Schwenker, Reibekuchen mit Apfelkompott, Kaffee und Kuchen. Aber auch erntefrische "Drillinge" in Kräutersoße oder hausgemachte Käsespätzle konnten die Besucher bekommen und in aller Ruhe auf dem Marktplatz genießen. Dazu ein Glas Bier vom Fass oder einen Guten Topfen Wein oder sogar einen selbst gebrannten Obstler.

Die Besucher konnten nicht nur vor Ort essen, es gab auch wieder jede Menge Leckereien zum Mitnehmen: Obst und Gemüse frisch von Feld und Wiese, Fleisch- und Wurstwaren aus Hausschlachtung, Käse und Marmeladen. Eine besondere Attraktion in diesem Jahr war der Stand von "Bruno dem Bonbonkocher". Dort konnten die Ratinger zusehen, wie die köstlichen Kalorienbomben von Meisterhand gefertigt werden. Und kaufen konnten Leckermäuler das liebevoll zubereitete Naschwerk natürlich auch.

Den Blick ins Innere eines Bienenstaates werfen

Nicht fehlen durfte der Stand des Ratinger Bienenzuchtvereins, der nicht nur mit heimischem Honig lockte, sondern auch mit seinem beliebten "gläsernen Bienenstock", der es den zahlreichen Passanten ermöglichte, einmal einen Blick ins Innere eines Bienenstaats zu werfen.

Auch im Arkadenhof gab es einiges zu sehen und zu genießen. Dort lockten Blumen die Besucher an, dazu wurden Zwiebelkuchen und der erste Federweißer serviert. Für die Kinder gab es eine Laubsägeecke zum Basteln, und vor den Pforten von "Spiel + Buch" durften Jung und Alt die neuesten Spiele ausprobieren.

"Ein rundum schönes Fest - toll, dass es nicht wieder regnet", sagte dann auch Liesel Paniczek, die nach dem Trubel noch schnell etwas einkaufen wollte. Denn von 13 bis 18 Uhr hatten auch die Geschäfte in der Innenstadt verkaufsoffenen Sonntag.

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer