Die 13-Jährige war gleich bei ihrer ersten Teilnahme am Sportereignis die Schnellste ihrer Klasse.

Kraulen um jede Sekunde: Zug um Zug versuchen die Sportler beim Schwimmen eine gute Zeit zu erreichen.
Kraulen um jede Sekunde: Zug um Zug versuchen die Sportler beim Schwimmen eine gute Zeit zu erreichen.

Kraulen um jede Sekunde: Zug um Zug versuchen die Sportler beim Schwimmen eine gute Zeit zu erreichen.

Kraulen um jede Sekunde: Zug um Zug versuchen die Sportler beim Schwimmen eine gute Zeit zu erreichen.

Ratingen. Sie war eine der ganz großen Gewinnerinnen beim 2.Ratinger Dumeklemmer-Triathlon. Annalena Kill ist zwar erst 13 Jahre und in der Triathlon-Szene auch noch ein völlig unbeschriebenes Blatt, aber sie war stolz auf ihre Urkunde und den Siegerpokal.

Bei dem Wettkampf hat sie nur aus Spaß mitgemacht

Für die 13-jährige Höselerin war es der erste Triathlon. "Den habe ich so aus Spaß mitgemacht. Und die Veranstaltung hat mir viel Freude gemacht. Die Urkunde ist toll, aber es war ja nur in der Schülerinnenklasse für Breitensport." Immerhin musste Annalena 400 Meter schwimmen, 2.500 Meter laufen und zehn Kilometer mit dem Rad fahren. Nach 48:21 Minuten war sie als Schnellste ihrer Klasse im Ziel.

So positiv wie die Höselerin dachten die meisten der knapp 1.300 Starter. Einige Triathleten, die schon gemeldet waren, sind nicht angetreten. "Das mag am regnerischen Wetter gelegen haben", sagte Georg Mantyk, Organisationsleiter der Veranstaltung, die vom Triathlon Team Ratingen ausgerichtet wurde.

Ein erfahrener Triathlet ist der Ratinger Werner Samans, der in seiner Altersklasse AK 55 den so genannten Kurztriathlon (1.000 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Rad, 10 Kilometer Lauf) gewann.

Er sprach dem Veranstalter und Georg Mantyk ein dickes Lob aus: "Was Georg da auf die Beine gestellt hat, verdient schon größte Beachtung. Für uns Aktive ist es eine der besten Triathlon-Strecken weit und breit, allerdings muss die Veranstaltung noch zuschauerfreundlicher konzipiert werden. Aber das scheint mir in Ratingen kaum möglich, weil aus wirtschaftlichen Gründen auf einen Massenstart mit 1000 Teilnehmern beim Schwimmen verzichtet werden muss", erklärte Samans, der auch schon den Ironman von Hawaii geschafft hat.

Sportler loben die Organisation der Veranstaltung

In diesem Jahr gingen 1.250 Teilnehmer an den Start, im vergangenen Jahr waren es nur 800.

Insgesamt wurden in 15 verschiedenen Wettbewerben gestartet.

...konnten in keiner Klasse aufgestellt werden. Das Regenwetter ließ vor allem die Radfahrer vorsichtiger agieren, um Stürze zu vermeiden. Das ging auf Kosten der Zeit.

In die gleiche Kerbe hieb übrigens auch der Lokalmatador Niclas Bock. Der 20-Jährige machte sein Versprechen wahr und gewann den Sprint-Triathlon in 55:59 Minuten, der in die Wertung für den NRW-Cup eingeht.

"Die Organisation war super, für das Wetter kann ja niemand etwas. Wer jedoch kein Triathlon-Experte ist, hat es schwer, den Wettkampf zu verfolgen", sagte er nach dem Zieleinlauf. Und dann hatte er es ganz eilig, konnte kaum die Siegerehrung abwarten. Denn er wollte unbedingt zum Fußball-Derby RW Lintorf II gegen TuS Breitscheid. In beiden Teams kicken Kumpels von Niclas.

Zufrieden mit dem Ablauf der Veranstaltung war auch Georg Mantyk: "Es ist fast alles super gelaufen, es gab keine nennenswerten Stürze mit dem Fahrrad. Die Hilfsdienste waren nahezu arbeitslos. Allerdings muss ich mir Gedanken machen, wie wir die Veranstaltung für den Zuschauer transparenter machen können, damit auch Nicht-Fachleute von diesem Event etwas haben", gab Mantyk selbstkritisch zu. Fixpunkt der Veranstaltung war das Freibad Ratingen Mitte.

Dort tummelten sich die Zuschauer, dort war auch der Start- und Zielpunkt. Das Gewusel war groß, denn die Freibadwiese war mit zahlreichen Ausstellern bestückt. Dort konnte sich jeder über die neusten Trends an Rädern und Triathlon-Kleidung einen Überblick verschaffen.

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