Der Autobahnkommissar aus „Cobra 11“ ist dicht umlagert. Ralf Richter schaut sich das Treiben von außen an.

wza_953x1500_486117.jpeg
Tom Beck alias Ben Jäger, der Autobahnkommissar aus „Cobra 11“, beim Abschlag.

Tom Beck alias Ben Jäger, der Autobahnkommissar aus „Cobra 11“, beim Abschlag.

Anna Schwartz

Tom Beck alias Ben Jäger, der Autobahnkommissar aus „Cobra 11“, beim Abschlag.

Neviges. "Wow, ich hätte nicht gedacht, dass so viel los ist", staunt Tom Beck. "Ich hab gar nicht so viele Autogrammkarten dabei." Der 31-Jährige ist am Samstag beim Prominenten-Minigolf-Turnier am Hardenberger Schloss der Topstar - zumindest für die Teenie-Fraktion.

Bis aus Bremen sind die Fans von Autobahnkommissar Ben Jäger aus der actiongeladenen Krimi-Serie "Alarm für Cobra 11" angereist. So, wie die 19-jährige Jana. Aufgeregt wartet sie mit einigen Freundinnen in der Schlange der Autogrammjäger. Und je näher sie ihrem Idol kommen, desto nervöser werden sie, Melanie und Sonja. Alle drei sind Tom-Beck-Fans, tragen T-Shirts mit seinem Konterfei und kennen sich übers Internet. Melanie ist aus Solingen, Sonja aus Velbert.

Der Andrang derjenigen, die einen Blick auf Beck erhaschen wollen, ist so groß, dass der Startschuss für das Turnier, wofür der Schauspieler eigentlich gekommen ist, nach hinten verlegt werden muss. An einen geordneten Spielbetrieb ist nicht zu denken. Da kann Cheforganisator Heiko von der Schlippen noch so sehr bitten und flehen. Mitschuld hat auch Becks Kollege Erdogan Atalay, der in "Cobra 11" den Kommissar Semir Gerkan mimt. Der 42-jährige Deutsch-Türke ist ebenfalls dicht umlagert.

"Ich hab eins", ruft Fabian (12) und reckt die Hochglanzkarte in die Luft. "Sogar eine mit beiden Unterschriften." Währenddessen warten Alina, Bianca und Lisa (alle 12) noch auf ihren großen Moment. "Der ist so süß - und cool", lächeln sie verlegen.

Beck und Atalay sind genau wie viele andere Promis der Einladung von Heiko von der Schlippen und Uwe Binder gefolgt. Nach dem Erfolg im Vorjahr hatten sie am Wochenende zum zweiten Minigolf-Benefizturnier eingeladen und die Anlage im Schatten des Schlosses samt Pilgerparkplatz, Festwiese und Vorburg in ein riesiges Partyareal mit Live-Bühne, Karussell, Hüpfburg, Torwandschießen und Ponyreiten verwandelt.

Die Einnahmen des Minigolf-Wochenendes kommen den beiden Kinderheimen in Velbert zugute. Zum einen der städtischen Einrichtung Am Brangenberg, zum anderen dem Haus Maria Frieden an der Bökenbuschstraße in Langenberg. Damit in diesem Jahr etwas mehr Geld zusammenkommt als bei der Premiere im Vorjahr, musste jetzt Eintritt gezahlt werden. "Da dürfte sicher einiges herausgesprungen sein", hofft Cheforganisator Dirk von der Schlippen.

Atze Schröder oder der Sänger der Rockgruppe Reamonn, Rea Garvey, kamen zwar nicht, aber die Riege derer, die ihre Zusage hielten, konnte sich sehen lassen.

Ständig angesprochen: Ralf Richter verpasste den Turnierstart

So mischten sich am Samstag Mischa Filé ("Niedrig und Kuhnt"), Collins Owusu ("DSDS"), Björn Kirschniok ("Notruf 112", "Harte Jungs") oder Philip Köstring ("Notruf 112", "Die Rosenheim-Cops") unters Volk. Und auch ein "ganz Großer" war da: Ralf Richter ("Das Boot", "Rote Erde", "Bang Boom Bang", "Fußball ist unser Leben"), dessen derber Ruhrpott-Charakter schon Millionen Kino- und Fernsehzuschauer begeisterte.

Zum Golfspielen kam er aber nicht - er schaute nur zu: "Ich wollte ja", sagt er. "Aber ich bin vom Parkplatz hierher von allen Seiten angesprochen worden, so dass ich den Start verpasst habe."

Am Sonntag stand Tag zwei auf dem Programm: Diesmal hatten sich Stars von "GZSZ" und "Unter uns" angesagt. Und am Abend sorgte Jamaram, die Vorgruppe von Reamonn, für Reggae-Feeling.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer