Die Kirche war zur Hubertusmesse voll besetzt. Platzkonzert fiel nicht ins Wasser.

Pater Hubertus (Mitte) dankt den jungen Mitgestaltern der Hubertusmesse. Von links René, Florian, Jan-Philipp (alle Fanfarencorps Neviges) sowie Matthias und Lukas (Jagdhornbläser Neviges).
Pater Hubertus (Mitte) dankt den jungen Mitgestaltern der Hubertusmesse. Von links René, Florian, Jan-Philipp (alle Fanfarencorps Neviges) sowie Matthias und Lukas (Jagdhornbläser Neviges).

Pater Hubertus (Mitte) dankt den jungen Mitgestaltern der Hubertusmesse. Von links René, Florian, Jan-Philipp (alle Fanfarencorps Neviges) sowie Matthias und Lukas (Jagdhornbläser Neviges).

Simone Bahrmann

Pater Hubertus (Mitte) dankt den jungen Mitgestaltern der Hubertusmesse. Von links René, Florian, Jan-Philipp (alle Fanfarencorps Neviges) sowie Matthias und Lukas (Jagdhornbläser Neviges).

Neviges. "Kann mal jemand nachschauen, ob es draußen regnet?" Mit diesem Spruch kurz vor Ende der Hubertusmesse hatte Pater Hubertus gestern im Mairendom die Lacher auf seiner Seite.

Nach der Messe zu Ehren des Heiligen Franz von Assisi, dem Namensgeber des Franziskanerordens, hielten die beteiligten Chöre, Jagdhornbläser und Fanfaren auf dem Domplatz ein Konzert mit weltlichen Weisen ab. Das ist auch stets eine gute Gelegenheit, dem ehemaligen Wallfahrtsleiter Pater Hubertus Hartmann für die Messe zu danken. Neviges hatte Glück, zum Konzert es regnete nicht mehr.

In 22 Jahren noch keine Messe versäumt

"Es ist einfach die schönste Messe im Jahr", sagte Josefine Schreiber aus Heiligenhaus. "Wir haben noch nie eine Hubertusmesse versäumt in den 22 Jahren", sagen Brigitte und Manfred Hagling vom Rhythmus-Chor.

In seiner Predigt ging der 80-jährige Pater auf die Verantwortung der Menschen für Tiere und Pflanzen ein. "Als Kind habe ich nicht gewusst, dass Bäume geschlagen werden müssen, um anderen Bäumen Lebensraum zu verschaffen", so der Pater, der jetzt in Düsseldorf lebt.

Traditionell begrüßte Pater Hubertus das Fanfarencorps Neviges, den Quartettverein Liederkranz, die Löschzüge Neviges, die Jagdhornbläser und den Organisten Antonius Waldemann, der für den erkrankten Franz Röwer eingesprungen war.

Mit einer Messe in der bis zum letzten Platz gefüllten Pfarrkirche St. Mariä Empfängnis hat sich gestern das Pastoralteam um Pfarrer Bruder Damian Bieger sowie die Kapläne Bruder Marcio Lisboa und Bruder Natanael Ruf von ihrer Gemeinde verabschiedet. "Eucharistie heißt Danke sagen", sprach Bruder Damian zur Gabenbereitung. Insbesondere sei es Bruder Damian gelungen, die beiden Pfarreien zu einer Gemeinde zu vereinen, betonten Sprecher von Gemeinderat und Kirchenvorstand.

Die Kirche war bis fast auf den letzten Platz besetzt, als die Gemeinde mit "Lobe den Herren" die Messe eröffnete. Pater Herbert Schneider nutzte nach der Begrüßung die Gelegenheit, sich noch einmal von den Nevigeser Christen zu verabschieden. Heute wird der Stab an den neuen Wallfahrtsleiter Othmar Brüggemann übergeben. Pater Schneider zieht ins Internat nach Vossenak.

"Das war wieder eine schöne Messe", sagt Familie Kromberg, "nur, Bruder Stephan hat uns gefehlt." Bruder Stephan ist in der vergangenen Woche ins Altenheim der Franziskaner gezogen.

Am frühen Morgen sind Denise und Joseph Jennes aus Moresnet, wo Pater Hubertus lange wirkte, angereist. "In Moresnet haben wir Samstag mit Pater Hubertus die vierte Hubertusmesse gefeiert. Nächstes Jahr wollen wir Nevigeser dazu einladen", so Pater Hubertus.

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