Im jecken Glockensaal kochte die Stimmung über.

Claus Wallbaum ist eine Institution beim Kolpingkarneval. Auch diesmal glänzte er in der Bütt.
Claus Wallbaum ist eine Institution beim Kolpingkarneval. Auch diesmal glänzte er in der Bütt.

Claus Wallbaum ist eine Institution beim Kolpingkarneval. Auch diesmal glänzte er in der Bütt.

Simone Bahrmann

Claus Wallbaum ist eine Institution beim Kolpingkarneval. Auch diesmal glänzte er in der Bütt.

Neviges. Draußen sorgten Minustemperaturen für glatte Straßen, doch drinnen brodelte es: Kolpingkarneval in Neviges, die Kultsitzung im Glockensaal mit viel Lokalkolorit. Zwar war die Sitzung nicht ausverkauft, das Wetter hatte doch manchen abgehalten, das Haus in den Abendstunden noch zu verlassen. Auch der Auftritt der "Fri-Dance-Gruppe" muste ausfallen: Die Jugendlichen aus Wuppertal sollten von ihren Eltern gefahren werden, und denen war die Tour nach Neviges zu gefährlich.

Doch die Eigengewächse der Kolpingsfamilie sorgten dafür, dass dieser Ausfall keinem auffiel. Alex Schad, seit einigen Jahren Moderator des Kolpingkarnevals, war in die Rolle von Schumi geschlüpft, mit rotem Käppi und Bobbycar erklomm er die Bühne. Der Wuppertaler Claus Wallbaum ist als Büttenredner beim Kolpingkarneval nicht wegzudenken. Die Düssel Band startete schnell zur Polonäse Blankenese, und da hielt es auch Bruder Stephan nicht auf seinem Platz.

Eine Rakete für Bruder Damian

Das Franziskanerkloster war stark vertreten, und Bruder Damian als Fußballfan glänzte in der Bütt. Die gut gelaunten Jecken starteten für ihren Bruder Damian eine Rakete. Nicht die erste des Abends. Die hatten sich schon die "Schwarzen Männer" verdient. Besonders die Lobeshymne auf den fleißigen Volker Höhnisch wurde bejubelt. Zur Melodie des Liedes "Wer will fleißige Handwerker sehn", hatten die Schwarzen Männer gedichtet "Wer will nen fleißigen Volker sehen, der muss in die Glocke gehn". Höhnisch war Samstagabend tatsächlich sehr fleißig. Allerdings nicht wie gewohnt hinter der Bühne, sondern auf einem Streufahrzeug. Ob neue Kerzenkapelle, neue Orgel oder die Pfarrgemeindratswahl, die "Schwarzen Männer" kennen ihr Neviges genau. Eingemeindet nach Neviges ist der Wuppertaler Büttenredner Claus Wallbaum.

Kirche ist echte Lebenshilfe. Im Sketch der Cappu Runde erklärte "Apotheker" Günter Ermer, dass gegen jedes Wehwehchen ein kirchliches Kraut gewachsen sei. Gegen Halsschmerz hilft zum Beispiel der Blasiussegen. Werner Bistry aus dem Pfarrgemeinderat erhielt eine besondere Ehrung. Er organisiert Karnevalssonntag eine Fahrt zu den Kölner Veedelszügen. Das Männerballett Hupfdohlen MoneyB lieferten einen tollen Schlussakkord. Der Heimweg wurde froh gelaunt erst nach Mitternacht angetreten.

Samstag, 7. Februar, 15 Uhr, Seniorenkarneval Samstag, 13. Februar, 20 Uhr, Pfarrkarneval.

Karten gibt es im Pfarrbüro, Tel. 5832, oder bei Michael Kellersohn, Tel. 0173/2505850.

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