Katholische Grundschule landesweit bei den besten Grundschulen in Mathe.

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Ausgezeichnete Mathe-Asse: Als Drittklässler rechneten die Kinder im vergangenen Schuljahr so gut, dass die katholische Grundschule zu den 50 besten in NRW zählt. Als Geschenk gibt’s einen Ausflug zur Phänomenta.

Ausgezeichnete Mathe-Asse: Als Drittklässler rechneten die Kinder im vergangenen Schuljahr so gut, dass die katholische Grundschule zu den 50 besten in NRW zählt. Als Geschenk gibt’s einen Ausflug zur Phänomenta.

Simone Bahrmann

Ausgezeichnete Mathe-Asse: Als Drittklässler rechneten die Kinder im vergangenen Schuljahr so gut, dass die katholische Grundschule zu den 50 besten in NRW zählt. Als Geschenk gibt’s einen Ausflug zur Phänomenta.

Neviges. Es war Liebe auf dem ersten Rechenweg zwischen Juliane (10) und ihrem Lieblingsfach Mathematik. "Von den Knobelaufgaben komme ich nicht mehr los", sagt sie. Dass andere Mädchen schnell den Kopf bei Zahlen verlieren, versteht die Viertklässlerin nicht, denn in ihrer Klasse macht Rechnen allen Spaß.

Während Juliane gerne Tonnen in Kilogramm umrechnet, mag ihre Freundin Leonie (10) die "schönen Zeichnungen" in Geometrie viel lieber. Für Pauline(9) hat Mathe schon deshalb eine glatte Eins verdient, weil man "da ja nicht so viel schreiben muss, wie in Deutsch".

Urkunde von Schulministerin Sommer für die gute Leistung

Doch die Schüler der katholischen Grundschule haben nicht nur Spaß an Mathe, sie sind auch gut darin. Das haben sie als damalige dritte Klassen bei den landesweiten Vergleichsarbeiten (kurz: Vera) im vergangenen Schuljahr bewiesen. Im Fach Mathematik haben sie landesweit sogar als eine der besten 50 Grundschulen abgeschnitten. Für die "hervorragende Leistung" gab es Urkunden von Schulministerin Barbara Sommer.

Den Schlüssel zum schulischen Erfolg sieht Schulleiterin Christa Schreven im "kontinuierlichen, ruhigen und verlässlichen Unterricht" der Klassenlehrinnen Alexandra Scheer und Iris Hagelücken. Das Lehrer-Team hat die Schüler gut auf die Prüfungen vorbereitet. Auch die Arbeitstechnik und das Zeitmanagement haben sie mit den kleinen Mathe-Assen trainiert.

Schreven ist davon überzeugt, dass "Deutschlands Schulen keine hochtrabenden Konzepte brauchen, sondern nur die Möglichkeit, in Ruhe zu unterrichten"." Der Erfolg gibt ihr Recht: Etwa 60 Prozent der jetzigen Viertklässler werden nach den Sommerferien auf das Gymnasium wechseln, die anderen werden auf eine Real- oder Gesamtschule gehen, nur ein Schüler eine Hauptschule besuchen.

Für ihre zusätzliche Paukerei wurden die "Zahlen-Genies" gestern Morgen mit einer Schulfeier belohnt: Schüler der unteren Jahrgangsstufen sangen Lieder, schenkten Medaillen für "ihre Besten in Mathe". Außerdem wurden feierlich die Urkunden der Schulministerin überreicht. Jubelschreie hallten durch den Festsaal, als die Kinder von ihrem Geschenk erfuhren: einem Ausflug in die Phänomenta nach Essen, ein Museum für Technik und Mathematik.

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