Der Musikverein Kalkstädter wird 60 Jahre alt und hat einiges vor.

Kultur
Mit dem Vorsitzenden Wolfgang Köster (l.) lächeln Mitglieder des Musikvereins Kalkstädter vor dem renovierten, ehemaligen Pferdestall um die Wette.

Mit dem Vorsitzenden Wolfgang Köster (l.) lächeln Mitglieder des Musikvereins Kalkstädter vor dem renovierten, ehemaligen Pferdestall um die Wette.

Stefan Fries

Mit dem Vorsitzenden Wolfgang Köster (l.) lächeln Mitglieder des Musikvereins Kalkstädter vor dem renovierten, ehemaligen Pferdestall um die Wette.

Wülfrath. 60 Jahre im Dienst der Kultur – da hat der Musikverein Kalkstädter allen Grund auf dem Neujahrsempfang zu feiern.

Doch allzu viel Wehmut bei vielen Erinnerungen will der Verein gar nicht erst aufkommen lassen. Das macht Vorsitzender Wolfgang Köster direkt klar: „Der Blick ist geradeaus gen Zukunft gerichtet.“ Denn im Jubiläumsjahr gibt es natürlich viel zu feiern.

Das Instrumentarium des Vereins soll erweitert werden

Deswegen wird das alljährliche Maikonzert in diesem Jahr viel Neues bieten – und ein großes Konzert in der Mettmanner Neandertalhalle am 10. Mai wird ebenfalls vorbereitet. Der absolute Programmhöhepunkt ist jedoch klar definiert: Das Jubiläumskonzert am 5. Oktober im Paul-Ludowigs-Haus, das zu einem unvergesslichen Ereignis werden soll.

Auch musikalisch wollen sich die Kalkstädter weiterentwickeln, Nachwuchssorgen hat der Musikverein nicht. Die jungen Musiker sollen noch gezielter gefördert werden, „und wir wollen das Instrumentarium in neue Richtungen erweitern“, kündigt Köster an.

Zwei weitere Veränderungen lassen sich schon auf dem Neujahrsempfang bestaunen: Der jetzt renovierte, ehemalige Pferdestall des Vereinsheims an der Flandersbacher Straße kann künftig für Proben genutzt werden. Neu ist ebenso das kleine Orchester, das auch auf privaten Events aufspielen wird.

Auf dem Neujahrsempfang wurden alle Mitglieder, die 2013 oder 2014 ein rundes Jubiläum hatten, geehrt. Sie erhielten neben der Ehrung eine Urkunde und ein kleines Präsent. Besonders hervorzuheben sind Martine Köster (25 Jahren), Andreas Köster (35 Jahren) und Hansi Mansfeld (45 Jahren).

Damit bei soviel Modernem die Tradition nicht zu kurz kommt, gibt es eine ausgiebige Ehrung der Jubilare. Einer von ihnen, Rolf Ebertz, ist seit 60 Jahren dabei und noch immer bereitet es ihm sichtliche Freude.

Auch sein Sohn Andreas Ebertz ist bereits seit 40 Jahren „Kalkstädter“. Der Verein, sagt er, „ist wie eine Familie“. Er leiste einen „besonderen Beitrag zum Kulturleben in unserer schönen Stadt, da wir direkt vor Ort Konzerte geben und die Jugend musikalisch fördern“.

Nach den Ehrungen gibt das „kleine Orchester“ hörenswerte Kostproben, bis die Besucher das Buffets stürmen – ein schmackhafter Start ins Jubiläumsjahr.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer