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Thomas Reuter

Thomas Reuter

Thomas Reuter

"Wie in der Muppet-Show" kam sich einer der Besucher des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Stadtplanung vor. Und das kann man ihm nicht verdenken. Nicht umsonst warnte auch Bürgermeisterin Claudia Panke davor, "alles kaputt zu diskutieren". Dabei - das muss sie eingestehen - hat auch ihre Verwaltung zur Verwirrung und Verstimmung beigetragen.

Es kann nicht sein, dass nicht Mitglieder dieses Schlüsselgremiums für die Stadtentwicklung alle mit den gleichen Unterlagen ausgestattet wurden. Es darf nicht sein, dass die Verwaltung ein verlässliche Aussage schuldig bleibt, bis wann welcher Beschluss gefasst sein muss und welche Arbeiten begonnen sein müssen, damit die Gelder des KonjunkturpaketsII nicht verloren gehen. Da geht man leichtfertig mit Zuschüssen in der Größenordnung von 350000 Euro um.

Genauso leichtfertig ist aber auch die Vergesslichkeit, die in Ratsfraktionen Einzug gehalten hat. Dass der Rat - mit Summen versehen - bereits im Sommer 2009 ein Stadtentwicklungsprogramm einstimmig beschlossen hat, das unter anderem auch den Wareplatz ins Visier nimmt, ist Fakt. Dann Überlegungen für eben diesen Platz in Frage zu stellen, überzeugt nicht wirklich als Beispiel für zielgerichtetes, politisches Handeln.

Und auch das ist - ja, nennen wir es beim Namen: dumm. Da sollen die Hauseigentümer zum Beipiel bei der Gestaltung des neuen Springs mitwirken. Nett, dass sie zur Sitzung eingeladen wurden, damit sie erfahren, was sie finanzieren können. Besser wäre es gewesen, im Vorfeld mit ihnen zu reden. Da hat die Verwaltung eine Chance vertan. Verständlich, dass die Bürger grummelnd die Sitzung verließen.

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