Wülfrath. Eine Personalie, die Diskussionen auslösen könnte. Kulturamtsleiterin Meike Utke verlässt zum Monatsende die Stadtverwaltung und wird künftig Aufgaben beim Kreis Mettmann wahrnehmen. Welche Konsequenzen das für das Kulturamt haben könnte? Das ist offen.

Zur Erinnerung: Die CDU hatte schon einmal das Amt zur Disposition gestellt und laut überlegt, dass eine andere Stadt - Mettmann? - das Amt mitbetreuen könnte. Denkbar aber auch, dass Zeittunnel-Kuratorin Andrea Gellert die Amtsleitung übernimmt. Dass die Stelle neu wiederbesetzt wird, ist angesichts der Wülfrather Finanzprobleme nicht zu erwarten. Utke hat in ihrer Wülfrather Zeit Spuren hinterlassen. Zu allererst ist da natürlich das Theater Minestrone zu nennen, das sie 1992 gegründet hat. Die Steinbruch-Illumina 2003 ist zweifelsohne ein Höhepunkt ihres Schaffens. Ihr Verdienst: die Wiedereinführung einer Theater-Abo-Reihe. Aufsehenerregend: die Biennale-Projekte "Zug in die Nacht" (2007) und "Beleuchteter Stadtpark (2009). Und da schließt sich der Kreis. Die Biennale wird unter anderem ihr Thema ab dem 1. Februar beim Kreis sein. Außerdem wird Utke zuständig für die regionale Kulturpolitik sein. Ein Stelle, die der Kreis mit den bergischen Städten finanziert. TTR

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