Weder die Sänger noch hunderte von Konzertbesuchern, die Karten gekauft hatten, trafen am Dienstagabend rechtzeitig im Mariendom ein. Deshalb gibt es am Montag einen Nachholtermin.

Neviges. Nachdem aus Regen Schnee geworden war, ging am Dienstagnachmittag auf der A46 zeitweilig nichts mehr. 16 Kilometer Stau in Richtung Wuppertal meldete der Verkehrsfunk - und mittendrin steckte auch der Reisebus der Gospelstars aus den Vereinigten Staaten, die von Solingen zum Konzert in Neviges anreisen wollten.

Doch auch die meisten Zuhörer schafften es aufgrund der Wetterlage nicht rechtzeitig bis zum geplanten Konzertbeginn um 19.30 Uhr nach Neviges.

Mehr als 650 Karten seien im Vorhinein verkauft worden, sagte Jan Sadler vom Veranstaltungsbüro Wünsch, das die Tournee unter dem Titel "The Very Best of Black Gospel" organisiert. Nur gut 100 Besucher hatten sich aber zum Dom durchkämpfen können.

Aus diesem Grund wurde entschieden, das Konzert am Dienstagabend abzusagen und auf einen neuen Termin zu verschieben. "Wir konnten ja nicht 500 außen vor lassen", so Sadler.

Weitere Ausweichtermine heute in Solingen und Samstag in Wuppertal

Nachgeholt wird das Gospelkonzert nun am kommenden Montag, 16. Februar, um 19.30 Uhr im Mariendom. Alternativ können Ticketbebesitzer außerdem das heutige Konzert in der Lutherkirche in Solingen (Kölner Straße 1a) oder das am Samstag in der Wuppertaler Friedhofskirche (Hochstraße) besuchen. Zudem können die Karten an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

Die wartenden Gäste nahmen die Absage gelassen. "Das war höhere Gewalt", sagte Wallfahrtsleiter Pater Herbert Schneider. "Dann kommen wir Montag einfach wieder", sagte eine junge Besucherin. Schon der kleine musikalische Trost des Chorleiters Gregory M. Kelly, der im Mariendom spontan zwei Lieder anstimmte, entschädigte sie ein wenig: "Dann war das heute Abend eben erst der Soundcheck."

Polizei meldet fünf Unfälle mit Blechschäden

An den Steigungen in Neviges und Velbert hatten die Autofahrer reichlich zu kämpfen mit dem heftigen Schneefall, der ausgerechnet mit Beginn des Berufsverkehrs die Straßen in Rutschbahnen verwandelte. Der Polizei wurden jedoch lediglich fünf wetterbedingte Unfälle gemeldet, die jeweils mit Blechschäden ausgegangen seien. Verletzte gab es nicht. Am späten Abend hatte sich die Situation wieder entspannt.

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