Die Innenstadt war zur Jubiläumsfeier zwei Tage lang sehr gut besucht.

Jubiläum
Norbert Glittenberg vom Männer-Kochclub ist der neue Kartoffelkönig. Das Jubiläums-Kartoffelfest lockte an beiden Tagen viele Besucher in die Innenstadt.

Norbert Glittenberg vom Männer-Kochclub ist der neue Kartoffelkönig. Das Jubiläums-Kartoffelfest lockte an beiden Tagen viele Besucher in die Innenstadt.

Norbert Glittenberg vom Männer-Kochclub ist der neue Kartoffelkönig. Das Jubiläums-Kartoffelfest lockte an beiden Tagen viele Besucher in die Innenstadt.

Bahrmann, Simone (simb), Bild 1 von 2

Norbert Glittenberg vom Männer-Kochclub ist der neue Kartoffelkönig. Das Jubiläums-Kartoffelfest lockte an beiden Tagen viele Besucher in die Innenstadt.

Wülfrath. Das tolle Wetter passte zum „Jubiläumskartoffelfest“: Schon Samstagmorgen als Bürgermeisterin Claudia Panke zusammen mit ihren Stellvertretern Wolfgang Preuß und Horst Hoenke das 25. Kartoffelfest eröffnete, strahlte die Sonne und es kamen die ersten Besucher, die den traditionellen Fassanstich – professionell durchgeführt von Horst Hoenke – miterleben wollten.

Goldberg: „Die Vorbereitung war diesmal schwierig“

Aufgrund der Bauarbeiten in der Fußgängerzone habe das Team von Wülfrath pro bei der Vorbereitung des Kartoffelfestes diesmal vor großen Herausforderungen gestanden, betonte die Bürgermeisterin. Stolz sei sie auch auf die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die mit dafür gesorgt hatten, dass alle Stände aufgebaut werden konnten. „Die Vorbereitung war diesmal schwierig“, sagte auch Lars Goldberg von Wülfrath pro. Durch den jetzt vorgeschriebenen 2,50-Meter-Abstand zu den Häusern habe man die Stände verschieben müssen, und auch die wandernde Baustelle habe es nicht einfacher gemacht. „Manchen Standbetreibern konnten wir erst kurz vorher sagen, wo sie stehen werden“, so Goldberg.

Umso mehr freuten sich alle, als das Programm mit dem Prominentenaufwiegen für einen guten Zweck endlich startete. Zum Jubiläum waren es Monika Cichy, Christian Campe und Lars Goldberg vom Wülfrath pro-Vorstand, die Moderator Karl-Heinz Nacke auf der Kartoffelwaage Platz nehmen ließ. Der stellvertretende Ortslandwirt Bernd Kneer legte zusammen mit seinen Söhnen Benedikt und Tobias, unterstützt von Lothar Jungmann am Mikrofon, insgesamt 287,5 Kilogramm Kartoffeln der festkochenden Sorten „Annabelle“ und „Belana“ auf die Waage, bevor das Team von Wülfrath pro gemeinsam abhob. Die Kartoffeln bekommt die Velberter Tafel.

„Rolling Stones“-Cover lockten Samstagabend vor die Bühne

So voll wie wohl seit Jahren nicht mehr war es abends beim Auftritt von Power Vic. Die Band sorgte mit Cover-Songs rund um die Rolling Stones für beste Stimmung. „Das Fest hat unsere Erwartungen übertroffen“, kommentierte Monika Cichy am Sonntagmittag. Schon am Samstag seien annähernd so viele Besucher da gewesen wie sonst an zwei Tagen, schätzte sie. „Wir mussten auch schon Bier nachholen“, ergänzte Lars Goldberg. Sogar sechs Mannschaften, davon alleine drei von der Velberter Tafel waren es schließlich, die beim Kartoffelschälwettbewerb und gefühlten 30 Grad im Schatten gegeneinander antraten. Erster wurde die Wülfrather Gruppe, gefolgt vom Wülfrather Kochclub „Cooking Battle“ und Team III der Wülfrather Tafel.

Die Besten aus jeder Mannschaft und sechs weitere Einzelkämpfer lieferten sich dann beim Einzelwettbewerb ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei sich beim Mannschaftswettbewerb schon einige Favoriten heraus kristallisiert hatten. Unter anderem Ratsherr Wolfgang Peetz, der mit 3900 Gramm in drei Minuten zwar eine beachtliche Leitung hinlegte, aber dennoch vom flinken Schälmesser des neuen Kartoffelkönigs Norbert Glittenberg aus Haan-Gruiten mit insgesamt 4290 Gramm überholt wurde. Ob diese Leistung schon jemals erreicht wurde, fragte sich da auch Moderator Uwe Baxmeier, der den Schälwettbewerb unterhaltsam moderierte und dem neuen König als Erster gratulieren konnte.

Wer steckt diesmal unter der Pappmaché-Knolle? Waren die „Promis im Sack“ in der Vergangenheit häufig schon nach wenigen Minuten entfarnt, ließ das Publikum sich am Sonntag Zeit – nicht zur Freude des Vorsitzenden von Kalkstädtern und Stadtkulturbund, Wolfgang Köster. Der steckte nämlich im Kartoffelsack und schwitzte da nicht unerheblich in der Mittagssonne.

Im Gespräch mit Moderator und WZ-Redakteur Thomas Reuter warb Köster schließlich für das Konzert seines Orchesters am 12. November im Velberter Forum Niederberg. In dieser Woche startet der Vorverkauf.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer