Die Stadtverwaltung soll nach dem Willen der Wülfrather Gruppe das Unternehmen drängen, den Grund für die klebrigen Niederschläge zu beseitigen.

Mit Sorge schauen die Bewohner des Wülfrather Stadtteils auf die benachbarten Kalkwerke. Trotz neuer Filteranlagen wird Rohdenhaus immer wieder von Kalkniederschlägen überzogen.
Mit Sorge schauen die Bewohner des Wülfrather Stadtteils auf die benachbarten Kalkwerke. Trotz neuer Filteranlagen wird Rohdenhaus immer wieder von Kalkniederschlägen überzogen.

Mit Sorge schauen die Bewohner des Wülfrather Stadtteils auf die benachbarten Kalkwerke. Trotz neuer Filteranlagen wird Rohdenhaus immer wieder von Kalkniederschlägen überzogen.

Simone Bahrmann

Mit Sorge schauen die Bewohner des Wülfrather Stadtteils auf die benachbarten Kalkwerke. Trotz neuer Filteranlagen wird Rohdenhaus immer wieder von Kalkniederschlägen überzogen.

Wülfrath. Warum gibt es in Wülfrath-Rohdenhaus regelmäßig Kalk-Niederschläge, die in dem Stadtteil für großen Unmut sorgen? Diese Frage soll nun auch den Rat beschäftigen. Die Wülfrather Gruppe (WG) fordert in einem Antrag an den Ausschuss für Umwelt und Ordnung die Verwaltung auf, Gespräche mit der Firma Rheinkalk zu führen und gegebenenfalls die Bezirksregierung einzuschalten.

Anwohner zweifeln an Erklärung des Unternehmens

Zwei Störfälle im Dezember 2013 sollen für den Niederschlag verantwortlich sein – das hat Rheinkalk auf WZ-Nachfrage mitgeteilt. Bei der WG, die bereits in einem Ortstermin mit Rohdenhausern die Probleme besprochen hatte, löst diese Begründung Kopfschütteln aus.

Seit zwei Jahren klagen Nachbarn über Niederschläge

„Wie kann das sein? Seit August 2013 klagen die Bewohner des Ortsteils Rohdenhaus regelmäßig über weißen und teilweise auch bräunlichen Niederschlag“, stellt der WG-Fraktionsvorsitzende Ralph Mielke fest.

Der Niederschlag, so die WG, ereigne sich „regelmäßig in den Abendstunden und an den Wochenenden“. Die Qualität des Niederschlags habe sich im Vergleich zu den Vorkommnissen vor einigen Jahren verändert. Sei es früher leicht zu entfernender Kalkstaub gewesen, handele es sich nun um eine klebrige, schwer entfernbare Masse.

Mielke: „Diese Masse kann von den Fahrzeugen, die in der Waschanlage von Rheinkalk kostenlos gereinigt werden dürfen, nicht ohne Zusatzstoffe entfernt werden. Häufig werden die Fahrzeuge, ebenfalls auf Kosten von Rheinkalk, durch eine Reinigungsfirma mit Säure vorbehandelt.“

Laut WG haben Anwohner dem Werk auch schon Proben zur Verfügung gestellt, die Rheinkalk untersuchen lassen wollte. „Es wurde vereinbart, die Ergebnisse bekanntzumachen. Dies ist jedoch nicht geschehen.“ TTR

» Der Ausschuss tagt am 5. März öffentlich im Rathaus.

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