Anwohner von Rheinkalk in Rohdenhaus melden weiterhin weißen Staub auf ihren Autos und Fenstern.

Ingo Brüninghaus wischt den weißen Staub von seinem vor wenigen Tagen gewaschenen Autodach.
Ingo Brüninghaus wischt den weißen Staub von seinem vor wenigen Tagen gewaschenen Autodach.

Ingo Brüninghaus wischt den weißen Staub von seinem vor wenigen Tagen gewaschenen Autodach.

Archiv Simone Bahrmann

Ingo Brüninghaus wischt den weißen Staub von seinem vor wenigen Tagen gewaschenen Autodach.

Wülfrath. Auf dem Grundstück der Familie Brüninghaus am Kapellenweg in Rohdenhaus soll eine Messstation aufgebaut werden. Ein halbes Jahr lang soll so die Luftverschmutzung ermittelt werden und inwiefern daran das Werk Flandersbach von Rheinkalk gegebenenfalls für Emissionen Verantwortung trägt. Das teilte 1. Beigeordneter Rainer Ritsche dem Ausschuss für Umwelt und Ordnung mit.

Wie wiederholt ausführlich berichtet, hat es in den vergangenen Monaten mehrfach Kalkniederschlag in Rohdenhaus gegeben, der den Unmut der Bürger auf sich gezogen hat. „Eine Gesundheitsgefährdung soll davon nicht ausgehen.“ Das hat laut Ritsche die Bezirksregierung festgestellt.

Unsicher, ob es wirklich Kalkstaub ist

Die Emissionsgrenzwerte würden darüber hinaus eingehalten. Bei den jüngsten Vorfällen Ende Februar könne – so die Bezirksregierung – nicht gesagt werden, was zu Verschmutzung geführt habe, ob es tatsächlich Kalk gewesen sei. „Was denn dann?“, raunte der Ausschuss – und erhielt darauf keine Antwort.

Die Messstation, die die Bezirksregierung angeregt hat, wird von der Politik begrüßt. Mike Münch (WG): „Das ist eine gute Lösung. Hinterher wissen wir hoffentlich mehr.“

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer