Der Unmut über nicht synchron geschaltete Ampeln nimmt zu.

Wülfrath. Kurz nach Sitzungsbeginn trudelte Hans-Peter Altmann (FDP) in den Rat ein. Und wenig später lieferte er die Erklärung: Für die wenigen hundert Meter von Hammerstein bis zum Rathaus brauchte er geschlagene zehn Minuten. Grüne Welle? Fehlanzeige.

"Straßen NRW hat uns das Blaue vom Himmel versprochen und nichts gehalten. Das ist eine Katastrophe. Ich bin nicht mehr bereit, das zu akzeptieren", sagte Altmann sichtbar verärgert. Und und in seinen Unmut stimmten nahezu alle Fraktionen ein. Der Rat hat die Nase voll. Grund sind die noch immer nicht synchron geschalteten Ampeln auf der Hauptverkehrsstraße, die eigentlich so intelligent sein sollen, dass sie sich auf den laufenden Verkehr einstellen. das war zugesagt. Es passiert aber nicht.

"Eine Bildungsoffensive für intelligente Ampeln."

Forderung von Axel C. Welp (SPD)

Sascha Priss (CDU) wetterte, dass seit 15 Jahren die grüne Welle nicht geregelt werde. "Wenn man’s nicht hinkriegt, schaltet man die Ampeln besser ab", ärgerte er sich. Als "unsäglich" bezeichnete Frank Homberg den Zustand und forderte, man müsse sich an höherer Stelle über den Landesbetrieb beschweren.

Ordnungsamtsleiter Reinhard Schneider, der den Ärger der Politik nachvollziehen konnte, will nun "noch einmal" auf den Landesbetrieb Straßen NRW einwirken - es regiert das Prinzip Hoffnung.

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