Auch ein Wahlprogramm liegt vor. In dem Programm skizziert die Gruppe erste Schwerpunkte. Die Bevölkerung soll intensiv in die Kommunalpolitik eingebunden werden.

Wülfrath. Es ist passiert: Die Wülfrather Gruppe, die an der Kommunalwahl teilnehmen möchte, ist gegründet. 24Gründungsmitglieder haben Michael Münch zum 1. Vorsitzenden gewählt.

"Michael Münch ist ein Wülfrather mit dem Ur-Wülfrather-Gen", befindet Ralph Mielke. Der ehemalige Beigeordnete der Stadt, der selbst nicht für den Vorstand kandidierte, hatte die Gruppe federführend initiiert. Der Vorsitzende wurde ebenso einstimmig gewählt wie das restliche Vorstandsteam:

André Herbes (2. Vorsitzender), Schriftführer Horst Panke, Kassiererin Daniela Wagener sowie die Beisitzer Susanne Gartmann, Heiko Beneke und Jürgen Krickmann.

"Weil ich nicht nur auf Dauer kritisieren kann und es besser ist, aktiv zu sein", hat sich Münch bereit erklärt, den Vorsitz des Vereins zu übernehmen. "Der Entschluss dazu ist in vielen Gespräch gewachsen." Er gibt sich optimistisch, dass die Wülfrather Gruppe bei der Kommunalwahl eine gute Rolle spielen kann.

"Bei der vergangenen Wahl gab es 47 Prozent Nicht-Wähler. Ein großes Potenzial. Ich fände es aber auch schon toll, wenn überhaupt viele zur Wahl gehen würden", sagte Münch. Die Wülfrather Gruppe wolle mit Inhalten überzeugen, nicht mit Ideologien.

"Bei uns wird es keinen Fraktionszwang geben."

Aus dem Wahlprogramm der Wülfrather Gruppe

Der Vorsitzende Michael Münch wurde einstimmig zum Vorsitzenden der Wülfrather Gruppe gewählt. Der 54-jährige ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Düssel. Als Technischer Angestellter wirkt er in der Kreisverwaltung Mettmann.

Mit der Gründung liegt nicht nur eine Satzung, sondern auch das Wahlprogramm vor. Interessierte können dieses bei den Vorstandsmitgliedern erhalten. In dem Programm skizziert die Gruppe erste Schwerpunkte. Die Bevölkerung soll intensiv in die Kommunalpolitik eingebunden werden.

Fachausschüsse sollten mit Fachleuten besetzt werden. Die thematischen Idee bewertet die Gruppe als Diskussionsgrundlage. Darin fordert sie unter anderem eine bessere Wirtschaftsförderung, ein Sanierungskonzept für Wülfrather Straßen, ein Überdenken der Sporthallennutzungsgebühren und einen Nachtexpress zur den Bahnhöfen in Aprath und Mettmann.

Am 18. Mai sollen die Kommunalwahlkandidaten nominiert werden. Es gilt als sicher, dass dann auch Ralph Mielke und Ex-Kämmerer Wolfgang Peetz antreten werden.

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