Der Projektentwickler ist zuversichtlich, dass die Goethe-Passage realisiert wird.

Wülfrath. "Ich bin zuversichtlich." Siegfried Göltsch von der Pe-Ma-Re, die die Goethe-Passage errichten will, ist von der Idee unverändert überzeugt: "Das Projekt ist passend, das Konzept ist in Ordnung. Ich stehe immer noch dahinter", so Göltsch zur WZ.

Er steht nach eigenen Aussagen in engen Kontakten zu einem neuen Geldgeber, der für die Dietz AG einspringen könnte - sagt diese denn ab. "Das ist aber bisher nicht geschehen", sagt Göltsch. Der potenzielle neue Partner sei kein reiner Finanzinvestor, "was ein Vorteil sein könnte".

Auf Nachfrage bekräftigt Göltsch, dass einzig und allein der schwierige Baugrund das Problem sei. "Die Beseitigung des Felsen ist aufwändig und kostenintensiv." In kurzer Zeit müsste mit schwerem Gerät die Baugrube ausgehoben werden. "Dafür wäre eine vorherige Beweissicherung im Umfeld nötig", sagt er mit Blick auf Stadthalle und Parkschule, die unmittelbar an die Baustelle grenzen.

Nach "meiner rein persönlichen Meinung" hält Göltsch die Idee, eine bestehende Stadthalle umzubauen "für städtebaulich nicht glücklich". Besser könnte es sein, einen Ersatz neu zu errichten. Göltsch: "Aber darüber zu befinden, ist Sache der Politik."

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer