Vor allem die Reduzierung der Abwasserkosten schlägt sich positiv nieder.

Wülfrath. Auch wenn der Winterdienst teurer wird und die Müllgebühren um etwa 1,2 Prozent steigen: In der Summe werden die Haushalte durch die neuen Gebühren im kommenden Jahr entlastet. Mit großer Mehrheit hat der Finanzausschuss die Gebührenhaushalte beschlossen.

So wird ein Vier-Personen-Haushalt in einem freistehenden Familienhaushalt um durchschnittlich 39,90 Euro entlastet. Ein durchschnittlicher Drei-Personen-Haushalt in einem Reihenhaus zahlt 31,23 Euro weniger, ein Zwei-Personen-Haushalt in einer Wohnung 22,55 Euro. Diese günstige Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass die Gebühren sowohl für Niederschlags- als auch Abwasser deutlich reduziert wurden.

Die Teuerung in der Abfallentsorgung ist vor allen Dingen auf die neue Struktur beim Bioabfall zurückzuführen. „Diese schluckt die Verbesserungen, die die Stadt mit dem neuen Entsorgungsvertrag erzielen konnte“, erläuterte die Verwaltung. So wird die Biotonne zu mehr als 54 Prozent über die Restmüllgebühr quersubventioniert. Belastend, räumte Stefan Kasteel von der Kommunalberatung Allewo, die die Gebührenhaushalte für die Stadt kalkuliert, ein, sei auch die Vielzahl der unterschiedlichen Systeme. So kann der Bürger zwischen 16 unterschiedlichen Tonnen- und Sackvarianten wählen. Kasteel: „So etwas gibt es sonst eher weniger im Land.“ 

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