Anwältin legt Haftbeschwerde beim Oberlandesgericht ein.

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Staatsanwalt Rüdiger Ihl wünscht sich, die Ermittlungen bis Mitte November abgeschlossen zu haben.

Staatsanwalt Rüdiger Ihl wünscht sich, die Ermittlungen bis Mitte November abgeschlossen zu haben.

Simone Bahrmann

Staatsanwalt Rüdiger Ihl wünscht sich, die Ermittlungen bis Mitte November abgeschlossen zu haben.

Velbert/ Wuppertal. Gegen den 14-Jährigen, der die neunjährige Kassandra Mitte September misshandelt und in einen Kanalschacht geworfen haben soll, könnte im November Anklage erhoben werden.

Der zuständige Staatsanwalt Rüdiger Ihl sagte am Dienstag: "Meine Idealvorstellung ist, dass die Ermittlungen bis Mitte November abgeschlossen sind." Er hoffe, dass "im Laufe des Novembers" Anklage unter anderem wegen versuchten Mordes erhoben werden könne.

Der jugendliche Tatverdächtigte sitzt währenddessen weiterhin in Untersuchungshaft. Eine Haftbeschwerde seiner Hamburger Anwältin hatten sowohl das Amtsgericht als auch das Landgericht vor einigen Wochen abgewiesen.

Wie die Staatsanwaltschaft bestätigt, hat die Anwältin inzwischen eine weitere Haftbeschwerde beim Oberlandesgericht in Düsseldorf eingereicht. Astrid Denecke: "Ich sehe die Beweislage weiterhin als dürftig an. Das Oberlandesgericht muss sich gut überlegen, wie es diesen Fall bewertet."

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