Am Sonntag wird Thomas Rehrmann offiziell als neuer Pfarrer der Gemeinde vorgestellt.

Wülfrath
Thomas Rehrman ist der Nachfolger von Pfarrer Rolf Breitbarth. Er möchte eine Kirche für alle, wie er sagt.

Thomas Rehrman ist der Nachfolger von Pfarrer Rolf Breitbarth. Er möchte eine Kirche für alle, wie er sagt.

Simone Bahrmann

Thomas Rehrman ist der Nachfolger von Pfarrer Rolf Breitbarth. Er möchte eine Kirche für alle, wie er sagt.

Wülfrath. Eigentlich ist Thomas Rehrmann schon länger als Pfarrer in Wülfrath im Dienst. Nach zwei Jahren im Probedienst und als Vertretung wurde er am 3. Juli zum Nachfolger von Pfarrer Rolf Breitbarth gewählt.

 

Herr Rehrmann, Sie sind seit dem 1. September gewählter Pfarrer. Welche Pläne haben Sie für die nächste Zeit?

Thomas Rehrmann: Ich werde mich mit meinem Kollegen Pfarrer Ingolf Kriegsmann zusammensetzen und überlegen, wie unsere Arbeit im Team aussehen soll. Nachdem es in der Vergangenheit verstärkt um die Nutzung der Gebäude der Gemeinde ging, wollen wir nun den Fokus auf die Gemeindemitglieder setzen. Wir wollen sowohl Kindern als auch jungen Erwachsenen und Senioren eine attraktive Kirche bieten.

Oft bleiben junge Leute der Kirche fern. Wie erreichen Sie diese Zielgruppe?

Am Sonntag wird Pfarrer Thomas Rehrmann um 15 Uhr in der Stadtkirche, Kirchplatz 1, offiziell eingeführt. Im Anschluss wird im Gemeindehaus, Am Pütt 7, gefeiert.

Rehrmann: Durch die drei evangelischen Kindergärten haben wir gute Kontakte zu den Familien. In der Stadtkirche gibt es jetzt einen Kindertisch, an dem die Kleinen malen können, wenn es im Gottesdienst zu lang wird. Jugendliche und deren Eltern erreichen wir durch den Konfirmandenunterricht. Als junger Pfarrer habe ich es vielleicht da ein bisschen leichter.

Haben Sie spezielle Pläne für ihren Pfarrbezirk Ellenbeek?

Rehrmann: Wir überlegen, aus dem Gemeindezentrum eine Kulturkirche zu machen, in der es Konzerte und Theater, begleitet mit kleinen Andachten, geben soll.

Was ist für Sie das Besondere an der Wülfrather Gemeinde?

Rehrmann: Es ist meine Heimatgemeinde, die ich allerdings als Jugendlicher ganz anders wahrgenommen habe. Als reformierte Gemeinde sind wir sehr traditionsbewusst. Dennoch ist auch Platz für frischen Wind. Und ganz besonders ist natürlich die Abendmahlstafel, die typisch für unsere Stadt ist.

 


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