Die Ratinger Einrichtung ist bundesweit die 800. ihrer Art.

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Hans Mengeringhaus überreichte Edith Bohnen die Urkunde.

Hans Mengeringhaus überreichte Edith Bohnen die Urkunde.

Hans Mengeringhaus überreichte Edith Bohnen die Urkunde.

Ratingen. Das "soziale Gewissen Ratingens" lächelte ein wenig: Edith Bohnen, Vorsitzende des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF), erhielt gestern im Beisein vieler Ehrenamtlicher vom stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Tafel, Hans Mengeringhaus, eine Urkunde, mit der den Ratingern bescheinigt wird, die bundesweit 800.Tafel zu betreiben.

Zugleich warnte er vor Gedankenspielen in der Politik, die Tafel-Zuwendungen bei der Sozialhilfe zu berücksichtigen, sprich deren Leistungen zu kürzen. Inzwischen gibt es 813 im ganzen Land, 1993 hat man mit vier Tafeln angefangen.

Wer Bohnen kennt, weiß dass ihr solche Zahlenspiele nicht so wichtig sind wie die Arbeit, die die Tafel leistet. 120 ehrenamtliche Helfer sind fest bei der Ratinger Tafel eingebunden, holen Lebensmittel ab, lagern sie und geben sie an Bedürftige aus. 5.000 Menschen gibt es in Ratingen, die die Tafel in Anspruch nehmen könnten, nur ein Viertel nutzt sie tatsächlich. Dazu kommen im "reichen Ratingen" noch 7.000 verschuldete Haushalte.

Bohnen lobt die Bevölkerung für ihre Spendenbereitschaft und kündigte an, dass demnächst im Gemeindezentrum Heilig Geist in Ratingen West eine weitere Ausgabestelle eingerichtet werde.

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