Am Dienstag feiert die Schauspielerin und Ehrenamtlerin ihren 80. Geburtstag. Im Museum gibt es einen Empfang für die beliebte „TV-Oma“.

Kein Kostüm, sondern ein Stück Heimat für die gebürtige Breslauerin: Walda in der heimatlichen Tracht der schlesischen Landfrauen.  Archiv
Kein Kostüm, sondern ein Stück Heimat für die gebürtige Breslauerin: Walda in der heimatlichen Tracht der schlesischen Landfrauen. Archiv

Kein Kostüm, sondern ein Stück Heimat für die gebürtige Breslauerin: Walda in der heimatlichen Tracht der schlesischen Landfrauen. Archiv

Kein Kostüm, sondern ein Stück Heimat für die gebürtige Breslauerin: Walda in der heimatlichen Tracht der schlesischen Landfrauen. Archiv

Im Kino war Dorothea Walda zuletzt mit Mirco Nontschew und Arnd Schimkat in der Komödie „Otto’s Eleven“ zu sehen (links). Das Bild rechts zeigt sie in der TV-Serie „Allein unter Bauern“ im Arm von Horst Balhau.

Stefan Fries, Bild 1 von 3

Kein Kostüm, sondern ein Stück Heimat für die gebürtige Breslauerin: Walda in der heimatlichen Tracht der schlesischen Landfrauen. Archiv

Wülfrath. Kaum zu glauben – am Dienstag wird Dorothea Walda 80 Jahre alt. Die umtriebige Schauspielerin, Ehrenamtlerin und schlicht und ergreifend Wülfratherin wird ab 11 Uhr mit einem Geburtstagsempfang im Niederbergischen Museum geehrt.

Mit Hape Kerkeling und vielen anderen stand sie vor der Kamera

Dorothea Walda wurde 1931 in Breslau geboren und kam 1946 nach Wülfrath. Sie ist seit Jahrzehnten auf deutschen Bühnen und im Fernsehen aktiv. Ihren Durchbruch verdankt sie Hape Kerkeling, der sie 1995 als reiselustige Ruhrpott-Oma im Kultfilm „Club Las Piranjas“ besetzte. Ab diesem Zeitpunkt stand ihr Telefon nicht mehr still. Rollen in den RTL-Comedyformaten „Ritas Welt“ an der Seite von Gaby Köster und „Alles Atze“ folgten.

Aber auch in vielen anderen TV-Produktionen wie „Tatort“ oder der „Lindenstraße“ war sie zu sehen. 2010 spielt sie in Otto Waalkes Kinofilm „Otto’s Eleven“ mit. Ihr jüngstes Engagement ist die ARD-Vorabendserie „Heiter bis tödlich – Henker & Richter“. Neben skurrilen Fällen am kleinsten Amtsgericht Westfalens spielt sie als Oma Hedwig eine zentrale Figur im fiktiven Örtchen Büdringhausen.

In Wülfrath ist Dorothea Walda vielfältig engagiert tätig – vor allem in der Betreuung von Vertriebenen. Bis 2008 hat sie die Regie bei dem Stück „Der große Brand von Wülfrath“ geführt, das auf dem Herzog-Wilhelm-Markt gezeigt wurde. Auch an der Adventskammer in der Stadtkirche wirkt sie regelmäßig als Vorleserin mit. Im August 2007 kam sie aufgrund ihres Engagements zu höchsten Ehren: der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.

„Sie hat Menschen betreut, an die Hand genommen und ihnen Arbeitsplätze vermittelt“, sagte die damalige Bürgermeisterin Barbara Lorenz-Allendorff seinerzeit. Die heutige Leiterin der Volkshochschule ist immer noch voll des Lobes: „Ich kann gar nicht glauben, dass diese aktive Frau schon 80 Jahre alt wird. Dorothea Walda fasziniert mich durch ihre warmherzige Art und ihren intelligenten Witz. Hervorzuheben sind auch ihre Authentizität und ihr großer Einsatz für die Menschen“, sagt Lorenz-Allendorff.

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