Ein Kommentar von Arnulf Ramcke.
Ein Kommentar von Arnulf Ramcke.

Ein Kommentar von Arnulf Ramcke.

Ein Kommentar von Arnulf Ramcke.

Was Wülfrath bei einem Planungsbüro für 40 000 Euro in Auftrag gegeben hat, ist ein umfangreiches Konzept zur Stadtentwicklung. Das Ergebnis wird ein Vorschlag sein, wie die Entscheidungsträger die Stadt fit für Zeiten von Überalterung und weiterem Einwohnerschwund machen können. Dabei die Bürger zu beteiligen, gehört zum Pflichtprogramm.

Wenn die Einwohner bei einem solch einschneidenden Prozess nicht mitgenommen werden, sinkt ihre Bereitschaft, die Umsetzung mitzutragen, rapide. Schlimmer noch: Widerstände sind garantiert. Außerdem kann ein Planungsbüro lediglich die Richtung vorgeben. Für die Details sind die Wülfrather die Experten. Bei aller Aufbruchstimmung müssen sich die Politiker aber bewusst sein, dass Pläne in Schubladen wenig wert sind.

Sie müssen auch umgesetzt werden. Wie es nicht geht, hat Erkrath vorgemacht. Dort haben sich die Bürger höchst engagiert am Stadtentwicklungskonzept beteiligt. Später haben Politiker die Umsetzung für zu teuer befunden. Der Frust ist groß.

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