Bürgermeisterin unterstreicht ihre Unterstützung für die Idee, die Stadt solle das Einkaufszentrum selbst betreiben.

Wülfrath. Bürgermeisterin Claudia Panke zuckt mit den Schultern: „Die anderen hatten nicht den Mut und nicht den Willen.“ Vor der Presse bekräftigte sie gestern ihre Unterstützung für die Idee, die Stadt solle das Einkaufszentrum selbst bauen und betreiben. Bisher hat sich nur die SPD für diesen Eigeninvest ausgesprochen, die anderen Parteien nicht.

Panke bezeichnete die von Kämmerer Rainer Ritsche entwickelte Idee als „revolutionär“. Die Umsetzung hätte der Stadt einen nachhaltigen Einspareffekt beschert. Unabwägbare Risiken könne sie nicht entdecken. „Es sind Puffer eingebaut.“ Aus ihrer Sicht passe der Betrieb eines Einkaufszentrums ins Portfolio des „Konzerns Stadt Wülfrath“. Die GWG sei Experte in der Gebäudebewirtschaftung.

Die Kritik der SPD, sich nicht ausreichend eingesetzt zu haben, weist Panke zurück: „Wenn ich was unterschreibe, ist das ein politisches Statement.“ Bei der Schaffung von Mehrheiten sei auch die Politik gefragt, „sich für die Themen einzusetzen, die ihr wichtig sind“. TTR

 

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