Für eine viertel Million Euro wird die Wegführung in der Wülfrather City umgestaltet. Im Sommer soll mit den Arbeiten begonnen werden.

Bau
Die neue Wegeverbindung von der Goethestraße über die Schulstraße zum Anger-Markt soll in diesem Jahr entstehen.

Die neue Wegeverbindung von der Goethestraße über die Schulstraße zum Anger-Markt soll in diesem Jahr entstehen.

Von den 250 000 Euro muss die Stadt 76 000 Euro selbst zahlen.

Simone Bahrmann, Bild 1 von 2

Die neue Wegeverbindung von der Goethestraße über die Schulstraße zum Anger-Markt soll in diesem Jahr entstehen.

Wülfrath. Ein kurzer, knackiger Anstieg – und schon ist der Passant direkt am Eingang des Textilanbieters Takko im Obergeschoss des Anger-Markts. Dafür muss er aber eine lehmige Piste erklimmen. Ein offizieller Weg ist das nicht, sondern ein Schleichweg, den die Kundenströme mit ihren Füßen ausgetreten haben.

Die Bauarbeiten zur neuen Verbindung von der Goethestraße über die Schulstraße zum Parkplatz Anger-Markt sollen in diesem Jahr erfolgen.

Nachgehakt

Und dieser Weg wird ein makanter sein, der sich keinesfalls an den Hügel schmiegt. Vielmehr soll er kantig und flach sein.

Politiker sollen bald Detailplanung bekommen

Im Zick-Zack-Kurs soll der Weg zwischen Anger-Markt und Wasserwelt anlegt werden. Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung hat die Pläne mittlerweile abgesegnet.

Rund 250 000 Euro werden investiert. Davon muss die Stadt Wülfrath etwa 76 000 Euro zahlen. „Einen genauen Starttermin für die Arbeiten können wir noch nicht nennen“, sagt Nina Bettzieche vom Planungsamt. Aber nach der groben Zeitplanung soll vermutlich im Sommer die Umsetzung erfolgen.

Der Zick-Zack-Weg an der Schulstraße wird im Rahmen des Stadtentwicklungsprogramms (Step) realisiert.

Für den Umbau hat die Stadt Mittel aus dem Topf „Aktive Zentren“ beantragt. 176 000 Euro sollen so für die Städtebauförderung eingeworben werden. Der Weg bindet nicht nur den Parkplatz des Einkaufszentrums fußläufig neu an die Goethestraße, auch der Stadtpark wird „angeschlossen“.

Im Rahmen des Step wird in diesem Jahr auch der Abschluss der Fußgängerzone im Bereich Wareplatz realisiert.

Eine Detailplanung wird dem Ausschuss bald vorgelegt. Doch schon jetzt sind wesentliche Eckpunkte festgezurrt.

Die Bäume sollen nicht gefällt werden

Das Kernziel des Vorhabens: So wie sich der Bereich mit seiner steilen Böschung sowie der baufälligen Schulstraße heute darstellt, soll er nicht bleiben. „Die Fußweganlage wird dem modernen Anspruch an eine barrierefreie Fußweg- und Treppenanlage nicht gerecht“, hatte auch die jüngst ausgeschiedene Stadtplanerin Julia Kunz festgestellt. Zukünftig soll es daher zwei Wege geben: Zum einen eine barrierefreie Rampenanlage und zum anderen einen kurzen Weg über Treppen, die die Verweilplätze der Rampe verbinden. Steinkäfige (Gabionenwände) sollen die Hänge an den Seiten der Rampenanlage abfangen. Die sanften Schrägen sollen in ihrer Oberfläche an eine Parkanlage erinnern. Die Bäume, die diesen Bereich heute prägen – die Trauerweide und der Götterbaum – sollen erhalten bleiben.

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