Das Thema Nahverkehr beschäftigt am Dienstag den Fachausschuss.

Wülfrath. Eigentlich soll der Rhein-Ruhr-Express (RRX) den Zugverkehr in NRW deutlich beschleunigen, doch für Wülfrath könnte die neue Verbindung genau das Gegenteil zur Folge haben. Grund: Die geplanten schnellen Regionalbahnen, die den RRX mit den Städten abseits der Hautstrecke verbinden sollen, würden nicht in Wülfrath halten. In der Beschlussvorlage für den am Dienstag tagenden Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung empfiehlt die Stadtverwaltung der Politik daher auch, sich für den Erhalt des jetzigen Fahrplans auszusprechen. Setzt sich der Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR ) mit seinen Plänen durch, dann würden die S-Bahn S9 und die Regiobahn S28 ab 2019 nur noch zweimal pro Stunde verkehren. Derzeit passieren die beiden Bahnen Wülfrath noch im 20-Minuten-Takt.

Neue Regiobahnen würden an Wülfrath vorbeifahren

Von den zusätzlich geplanten schnellen Regionalbahnen hätte die Stadt dagegen gar nichts, denn die RB41 würde an Wülfrath-Aprath und der RE28 an Wülfrath-Düssel vorbeifahren. Auf Unverständnis trifft in diesem Zusammenhang der Umstand, dass sich der VRR von den Umstellungen auf dem Abschnitt zwischen Velbert-Rosenhügel und Wülfrath-Aprath eine Zunahme der Fahrgastzahlen um zehn Prozent bis zum Jahr 2030 verspricht.

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