Nach dem Winter hat die Stadt neue Erkenntnisse: Nicht alle Dächer sind für das Aufsetzen von Modulen geeignet.

Wülfrath. Das ins Visier genommene Programm für Solaranlagen auf Dächern kommunaler Gebäude muss nach Erkenntnissen des vergangenen Winters abgespeckt werden. Das erklärte Fachbereichsleiter Hans-Werner van Hueth auf WZ-Nachfrage.

„Die nächste Photovoltaikanlage soll auf das Dach der gerade erst sanierten Turnhalle der Lindenschule“, so van Hueth. Alle weiteren Projekte sind aber bis auf weiteres zurückgestellt. „Die Flachdächer wie am Gymnasium zum Beispiel werden wir nicht mehr für Solaranlagen vorsehen“, kündigt er an. Durch den Winter mit den großen Schneemassen sei man auf ein besonderes Problem aufmerksam geworden. „Die Traglast der Dächer wäre durch aufgestellte Solaranlagen eingeschränkt. Das könnte zur Folge haben, dass Dächer häufiger von Schnee befreit werden müssen. Da muss man dann zwischen den Modulen werkeln. Das ist aufwendig und kostspielig“, weiß van Hueth. Solche Arbeiten müssten eingekauft werden. „Dann lohnen sich Solaranlagen nicht mehr.“

Denkbar sei aus van Hueths Sicht noch, dass die GWG das Dienstleistungszentrum für die Vermietung an Solaranlage-Betreiber vorsieht.

Aktuell sind Solaranlagen auf Real- und Angerschule sowie auf der Sporthalle Fliethe angebracht.

Anzeige

 

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer