Die WZ spricht mit Besitzer Oliver Wille über das Feuer in der Silvesternacht

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Von dem Wohnmobil, das in Mettmann abbrannte, blieb nur ein Stahlskelett übrig.

Von dem Wohnmobil, das in Mettmann abbrannte, blieb nur ein Stahlskelett übrig.

Feuerwehr Mettmann

Von dem Wohnmobil, das in Mettmann abbrannte, blieb nur ein Stahlskelett übrig.

Mettmann. Für Oliver Wille hätte das Jahr 2013 nicht schlimmer enden können. Am letzten Tag des Jahres, an seinem 47. Geburtstag, brannte sein Wohnmobil vor seiner Haustür an der Eidamshauser Straße völlig ab (Bericht in der WZ-Printausgabe vom Donnerstag). „Das Wohnmobil war mein Traum, mein Hobby“, sagt der 47-Jährige, der nach diesem Ereignis unter Schock stand: „Ich bin noch immer ganz fertig.“

Wille und seine Frau hatten das Wohnmobil für die Reise schon gepackt, um am 31. Dezember zur Tante nach Sulzbach am Main zu fahren. „Im Westerwald wollten wir in Bad Marienburg eine Zwischenstation einlegen, hatten uns einen Stellplatz rausgesucht. Dort wollten wir Silvester feiern und am 1. Januar weiterfahren.“

Als Wille kurz vor der Abfahrt die letzten Sachen ins Wohnmobil einpacken wollte, sah er, dass es im Wagen brannte. Mit einem Gartenschlauch wollte er das Feuer löschen. „Aber das hatte gar keinen Zweck.“ Der Versuch, einige Sachen aus dem Wagen zu retten, musste er aufgeben. „Als ich die Tür des Wohnmobils öffnete, schlugen mir die Flammen entgegen.“ So musste er mit Nachbarn zusehen, wie sein Traum in Flammen aufging.

Auch die Feuerwehr konnte nicht verhindern, dass das Wohnmobil komplett abbrannte. Den Schaden gibt die Polizei mit 25 000 Euro an. Durch die enorme Hitze platzten zudem Scheiben des Hauses, vor dem der Wagen stand, wurden Fensterrahmen und Jalousien beschädigt. Schaden: weitere 15 000 Euro.

Gestern schaute sich ein Gutachter die Überreste des Fahrzeugs an. Vermutlich wurde der Brand durch einen technischen Defekt verursacht.

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