Laut einer Umfrage der Gesamtschule liegen sowohl Daniel Zimmermann als auch seine Partei vorne. Allerdings ist sie nicht repräsentativ.

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Hat gut lachen: Bürgermeisterkandidat Daniel Zimmermann.

Hat gut lachen: Bürgermeisterkandidat Daniel Zimmermann.

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Hat gut lachen: Bürgermeisterkandidat Daniel Zimmermann.

Monheim. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Lag bei einer Umfrage der Peter-Ustinov-Gesamtschule in Sachen Kommunalwahl vor etwa acht Wochen noch Ursula Schlößer (SPD) vorn, hat nun Daniel Zimmermann (Peto) die Spitzenposition eingenommen. Und es kommt für die "etablierten Parteien" noch dicker: Auch bei den Ratsmandaten prophezeit die Prognose der Peto, dass sie stärkste Fraktion wird. Lehrer Uwe Reckers, Koordinator der Umfrage der Sozialwissenschaften-Oberstufenkurse der Gesamtschule, räumt zwar ein, dass bei den 1000 befragten Monheimern die Jüngeren klar überrepräsentiert sind. Dennoch sei der Trend pro Peto eindeutig.

Einzelheiten der Prognose: Daniel Zimmermann steht an der Spitze vor CDU-Mann Tim Brühland und Ursula Schlößer. Die Gesamtschulmitteilung enthält über das Trio keine Prozentangaben. Doch laut WZ-Informationen hat der Peto-Kandidat einen klaren Vorsprung mit 29 Prozent, während die Verfolger etwa 21 Prozent haben. Mit etwa zehn Prozent folgt Andrea Stamm (Grüne), dicht gefolgt von Marion Prondzinsky (unabhängig, von der FDP nominiert). Lilo Friedrich (Menschen für Monheim) werden sechs Prozent vorhergesagt, einen Prozentpunkt dahinter liegt Thomas Kuhl (unabhängig).

Sollte die Prognose zutreffen, dann wird es auch im Stadtrat einen Erdrutsch geben. Denn dann stellt die Peto dort die stärkste Fraktion. Ihr werden etwa 30 Prozent (2004 waren es 16,6 Prozent) der Stimmen zugetraut. CDU (2004 43,9 Prozent) und SPD (28,7) werden deutlich weniger Stimmen vorhergesagt. Auch hier liegen die Grünen mit zehn Prozent knapp vor der FDP. Unter fünf Prozent sind laut Umfrage Menschen für Monheim und die Linke.

"Bei der Befragung hat es sich um eine Momentaufnahme gehandelt. Das allgemein verstärkt festzustellende Wählerverhalten ist so, dass die endgültige Entscheidung erst unmittelbar vor dem Wahlgang fällt", bemerkt Lehrer Uwe Reckers vorsichtig. "Dieser Trend dürfte Gültigkeit haben", ist Gesamtschul-Rektor Michael Schlemminger-Fichtler aber sicher.

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