„Alles Theater“ ist das Motto der vierten Biennale im Neanderland, die an diesem Wochenende beginnt.

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„Platzregen“: Die Akrobaten und Comedians machen am 6. Juni Straßentheater in Velbert.

„Platzregen“: Die Akrobaten und Comedians machen am 6. Juni Straßentheater in Velbert.

„Platzregen“: Die Akrobaten und Comedians machen am 6. Juni Straßentheater in Velbert.

Kreis Mettmann. Der Startschuss für die Neanderland-Biennale fiel in der vergangenen Woche - im geographischen Mittelpunkt des Kreises, einem kleinen Park in Mettmann gegenüber der Carl-Fuhlrott-Realschule. Damals hatten die Veranstalter Glück mit dem Wetter. Das wird hoffentlich im kommenden Monat so bleiben.

Viele Produktionen werden in Parks oder auf öffentlichen Plätzen gezeigt. Neanderländerin Linn Marx tourt schon seit geraumer Zeit durch die einzelnen Städte, um die Menschen der Region zu fotografieren. Am 16. Mai nun geht es richtig los. Ein paar Tipps, quer durch den Kreis:

Erkrath: Ein Märchen unter dem Sternenzelt erzählt Rezitator Olaf Reitz. Er widmet sich in seiner Lesung Saint-Exupérys "Der kleine Prinz" - der durch das All und auf die Erde reist. Reitz zitiert stimmungsvoll, auch als es Abschied nehmen heißt und: "Man sieht nur mit dem Herzen gut."

Dienstag, 26. Mai, 20 Uhr, Stellarium im Bürgerhaus, Sedentaler Straße 105. Eintritt fünf Euro.

Wülfrath: Auch die Amateure machen mit! Im illuminierten Wülfrather Stadtpark treffen Amateur-Ensembles aus der Stadt aufeinander. Künstler wollen verschiedenste Themen spontan in Szene setzen.

Mittwoch, 20. Mai ab 20 Uhr im Wülfrather Stadtpark. Der Eintritt ist frei.

Velbert: Das Ensemble Gert Rudolph ist mit "Platzregen" zu Gast. Akrobaten und Comedians führen die Zuschauer von einem Spielort zum nächsten. Bühnenspiel und Straßentheater wechseln sich ab. Einen kurzweiligen Theater-Nachmittag versprechen die Veranstalter.

Samstag, 6. Juni, rund um das Forum Niederberg an der Oststraße. Der Eintritt ist frei.

Haan: Figuren aus den Filmen Jaques Tati’s lässt Zwille Zimmermann, der nach eigenen Angaben von einer Sekunde auf die andere zwischen 18 verschiedenen Charakteren wechseln kann, auferstehen. Unterstützt wird er von Matthieu Pallas, der auf seinem Akkordeon die passenden Filmmelodien spielt.

Sonntag, 31. Mai, Park Ville d’Eu an der Königstraße. Der Eintritt ist frei.

Heiligenhaus: Ganzkörperlesung mit Anna und Sebastian Faust. Das Paar liest mit Emotionen und verteilten Rollen aus Loriots "Heile Welt", "Szenen einer Ehe" oder "Geschichten von Möpsen und Menschen". Auf gewisse Weise hat Schauspieler Faust Loriot-Erfahrung, er spielte mit Evelyn Hamann in "Geschichten aus dem Leben".

Freitag, 29. Mai, 20 Uhr, Museum Abtsküche, Abtskücher Straße 37. Der Eintritt kostet fünf Euro.

Hilden: "Offene Zweierbeziehung", heißt das Stück, welches das Theater Echtzeit aus Hamburg auf der Biennale präsentiert. Heiter und absurd soll es werden, wenn die Schauspieler Silke Roca und Peter Dirmeier sich als Antonia und Giovanni in die Haare bekommen.

Donnerstag, 28. Mai, 20 Uhr, QQTec, Forstraße 73. Eintritt zehn Euro.

Langenfeld: Die Schüler des Konrad-Adenauer-Gymnasiums bringen das Oratorium "Jerusalem" auf die Bühne. Geschrieben hat es Komponist und Pädagoge Markus Pytlik. Begleitet werden Schulchor und die Solisten der Musical-AG von der hauseigenen Schulband.

Montag, 8. Juni, 19.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Martin, Kaiserstraße 28. Der Eintritt ist frei.

Mettmann: Die Stadt bildet am Samstag den Auftakt mit "Quixotage" - einem Programm des Straßentheaters Krakau. Die Zuschauer erwartet ein "Don Quichotte" in neuem Gewand.

Samstag, 16. Juni, 21 Uhr im Baubetriebshof der Stadt Mettmann, Hammerstraße 31. Der Eintritt ist frei.

Monheim: Die Bauern Franz und Erika Kohlkopf wittern in "Immer Zoff mit dem Stoff", das große Geld. Eine überspitzte Geschichte mit Tempo, die das Amateur-Ensemble der Itterbühne in Hilden mit zur Biennale bringt. Das Ensemble verspricht niveauvollen Klamauk.

Sonntag, 17. Mai, 17 Uhr, Aula am Berliner Ring 8. Der Eintritt kostet zehn Euro.

Ratingen: Für den Nachwuchs und Nostalgiker. Tiger und Bär suchen in Janoschs "Oh, wie schön ist Panama" das Land, in dem es nach Bananen duftet. Umgesetzt wird die Geschichte von den Puppenspielern des Figurentheaters Köln.

Mittwoch, 10. Juni, im Medienzentrum Ratingen, Peter-Brüning-Platz 3. Der Eintritt kostet 2,50 Euro.

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