Aufsteiger Velbert erwartet am Sonntag Jülich an der Tönisheider Straße.

2. tischtennis-bundesliga
Vor einer schweren Aufgabe steht der SVU (v. l.: Marvin Dietz und Robert Krzywkowski).

Vor einer schweren Aufgabe steht der SVU (v. l.: Marvin Dietz und Robert Krzywkowski).

Simone Bahrmann

Vor einer schweren Aufgabe steht der SVU (v. l.: Marvin Dietz und Robert Krzywkowski).

Velbert. Die Wochen der Entscheidung über den Klassenerhalt oder den Weg zurück in die Regionalliga stehen für Tischtennis-Zweitligist SV Union Velbert unmittelbar bevor. Die wichtigen Vergleiche mit dem TuS Celle und Hertha BSC Berlin stehen auf dem Terminplan und beenden dann die Serie von vier Heimspielen in ununterbrochener Reihenfolge. Zuvor gastiert am Sonntag (14 Uhr) aber mit dem TTC indeland Jülich ein Schwergewicht der Liga in der Halle an der Tönisheider Straße. Der Meister des vergangenen Jahres und meistgenannte Favorit der laufenden Saison ist aber bisher nicht so dominant wie erwartet, hat auf dem Weg zum angestrebten Titel schon ordentlich Federn lassen müssen und rangiert aktuell auf Platz zwei mit drei Punkten Abstand auf das in Führung liegende Team aus Siek.

Erneutes Duell Wehking gegen Walter

Das Gesicht dieser Mannschaft ist in dieser Saison unumstritten Ricardo Walter, dessen überdurchschnittliche Entwicklung ihn nicht nur in den B-Kader des Deutschen Tischtennisbundes geführt hat, sondern ihm für die kommende Saison auch einen Vertrag bei Borussia Düsseldorf beschert hat, bei der er in einem rein deutschen Team um Timo Boll, Christian Süß und Patrick Baum die nächste Stufe auf dem Weg zu einem der besten deutschen Spieler in Angriff nehmen kann. Am Sonntag wird erst einmal Lennart Wehking einer seiner Gegner sein, und der brennt darauf, nach all den Treffen im Verlauf der vergangenen zwölf Monate einmal das bessere Ende gegen die Nummer eins der Jülicher zu haben. Am vergangenen Wochenende erst unterlag er dem alten und neuen Westdeutschen Meister mit 1:4 Sätzen.

Entscheidender wird für den Aufsteiger aber sein, ob Tomas Janasek seine Verletzung, die ihn gegen Borussia Dortmund an jeglicher Gegenwehr hinderte, soweit überwunden hat, dass er seine kämpferischen Qualitäten auch in entsprechender Wirkung entfalten kann. Für Björn Helbing gab es in der Rückrunde bisher nur Erfolgserlebnisse, und auch Jiri Kroulik hat mit seiner 4:2-Bilanz bisher überzeugt. Kapitän Robert Krzywkowski könnte ein Erfolgserlebnis dagegen dringend gebrauchen, um altes Selbstvertrauen zurück zu gewinnen. Das 3:9 aus dem Hinspiel war eine der schwächeren Leistungen der Velberter Mannschaft in der 2. Bundesliga, da dürfen die treuen Zuschauer ganz sicher darauf vertrauen, dass sich der Wille zur Leistungssteigerung wieder zu einem Wimpernschlagfinale entwickeln wird.

Union (11:13 Punkte/84:88 Spiele) ist Achter, Jülich (17:9/101:82) Zweiter.

Beim TTC verlor Velbert mit 3:9.

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