Die in der Rückrunde noch ungeschlagenen Wülfrather treffen auf die Sportfreunde Baumberg.

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Unentschieden endete das Hinspiel in Baumberg. Archiv

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Dirk Thomé

Unentschieden endete das Hinspiel in Baumberg. Archiv

Wülfrath/Monheim. Die Stimmung ist prima, die Motivation riesig. Niederrheinligist 1. FC Wülfrath stellt das Team der Stunde. In den fünf Rückrundenspielen sind die Männer von Trainer Frank Kurth ungeschlagen und überraschen von Woche zu Woche. Auch am vergangenen Sonntag, als die Wülfrather Bocholt vom heimischen Rasen fegten. Nun geht es am Sonntag gegen Baumberg. „Wenn wir es schaffen, mit der gleichen Aggressivität wie gegen Bocholt zu spielen, dann bin ich optimistisch und zufrieden“, so Kurth vor der richtungsweisenden Partie.

FCW-Trainer Frank Kurth mahnt zur Vorsicht

Baumberg liegt zwei Plätze und einen Punkt hinter den Wülfrathern, die mit 30 Punkten auf Platz sieben rangieren. Nach der hervorragenden Leistung gegen Bocholt hofft Kurth auf einen „Hallo-Wach“-Effekt. „Ich hoffe, die Jungs haben erkannt, dass sie erfolgreich sind, wenn sie so auftreten wie am vergangenen Wochenende“, sagt Kurth. Für Baumberg, das in der Vorwoche mit 1:0 gegen Hilden gewann, hat der Wülfrather Trainer nur Lob über. „Die machen einen guten Job und haben den ein oder anderen guten Spieler. Da gibt es einige, die gefährlich sind. Für uns ist da oberste Vorsicht geboten.“

Bei dem Vorhaben, auch im sechsten Spiel ungeschlagen zu bleiben und so den guten Trend auch am Sonntag umzusetzen, muss Kurth nach wie vor auf Kapitän Engin Kizilarslan, Marco Manske und Ivan Simic verzichten. Dennoch ist er guter Dinge. „Die Vorbereitung lief gut, und die Jungs sind motiviert.“ Das Spiel gegen Bocholt ist der Beweis, dass die Wülfrather die Ausfälle gut kompensieren konnten. Sah es so aus, als wenn das Lazarett der Sportfreunde Baumberg sich langsam lichten sollte, so ist die Situation seit dem vergangenen Sonntag wieder anders. Vladimir Stanimirovic und Apostolos Sakalakis haben aus dem Spiel gegen Hilden-Nord Zerrungen zurück behalten und werden für zwei bis drei Wochen ausfallen.

Spieler von der Bank bekommen ihre Chance

Somit muss Trainer Jörg Vollack vor dem Spiel beim 1. FC Wülfrath zum wiederholten Mal seine Mannschaft und speziell seine Viererkette umstellen. „Wir haben einen großen Kader, und so haben die Spieler, die sonst auf der Bank sitzen, die Chance, sich zu beweisen und einen Stammplatz zu reklamieren“, lässt sich Vollack von den Gegebenheiten aber nicht beeinflussen. Dabei ist er sich um die Schwere der Aufgabe bewusst, denn: „Wülfrath hat im Moment einen guten Lauf und strotzt vor Selbstbewusstsein. Außerdem ist die Mannschaft mit dem Team der Hinrunde nicht vergleichbar. Ehemals verletzte Spieler sind gesund und wieder die Leistungsträger geworden, die sie waren.“ Auf sein Ziel für Sonntag angesprochen, hat Vollack klare Vorstellungen: „Beim Hinspiel in Baumberg hat Wülfrath uns beim 1:1 glücklich einen Punkt abgenommen, den wollen wir uns wiederholen. Ansonsten müssen wir sehen, wie das Spiel läuft.“

Der FCW (30/24:24) ist Siebter, Baumberg (29/28:33) Neunter.

In Baumberg trennten die Kreisrivalen 1:1.

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