Bösinghoven kommt mit erfahrener Mannschaft zum FCW.

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Ex-Fortuna-Profi Robert Palikuca spielt für Bösinghoven.

Ex-Fortuna-Profi Robert Palikuca spielt für Bösinghoven.

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Ex-Fortuna-Profi Robert Palikuca spielt für Bösinghoven.

Wülfrath. Der Saisonstart ist dem 1. FC Wülfrath bisher alles andere als geglückt. Zwei Spiele, zwei Niederlagen, dazu 0:5 Tore – so lautet die ernüchternde Bilanz. Am Sonntag (15 Uhr) kommt zum zweiten Heimspiel der Saison der ambitionierte Aufsteiger TuS Bösinghoven an den Erbacher Berg. Die Mannschaft aus Meerbusch ist alles andere als ein Aufbaugegner. Im Gegensatz zu den Wülfrathern haben sie ihre ersten beiden Partien gewonnen, wenn auch die erste bei Jahn Hiesfeld erst durch einen Treffer in der 90. Minute entschieden wurde.

Doch für Wülfraths Trainer Frank Kurth spielt es gar keine so große Rolle, wer am Sonntag gegen seine Mannschaft antritt. „In unserer Situation ist jeder Gegner schwer. Deshalb müssen wir gar nicht so sehr auf unseren Gegner schauen.“ Für ihn ist es wichtig, dass seine Spieler zu den für den Fußball notwendigen Tugenden zurückfinden. Zweikampfverhalten, Aggressivität und Laufbereitschaft fordert Kurth. „Es ist schade, dass ich das überhaupt ansprechen muss.“

Wiedersehen mit Torwart Oliver Haßler

Mit der richtigen Einstellung soll seine Mannschaft ins Spiel finden und am Ende Bösinghoven vielleicht sogar ein Bein stellen. Doch der Gegner ist alles andere als ein unerfahrener Aufsteiger. Mit Robert Palikuca spielt ein ehemaliger Profi von Fortuna Düsseldorf in der Abwehr. Im Sturm spielt der verbandsligaerfahrene Florian Witte, der gegen Jahn Hiesfeld das entscheidende Tor erzielte. Für die Wülfrather wird es zum Wiedersehen mit einem alten Bekannten kommen. In den vergangenen beiden Jahren hütete Oliver Haßler das Tor des FCW. Vor der Saison wechselte er nach Bösinghoven, wo er allerdings auf der Bank sitzt.

Viel Zeit, sich damit zu beschäftigen hat Kurth nicht. In seinem Kader gibt es genug Baustellen. So drohen ihm alle etatmäßigen Stürmer auszufallen. Ganesh Pundt leidet an einer alten Schulterverletzung, Florian Grün ist angeschlagen (Kapselriss), Steve Feind aus persönlichen Gründen in seine Heimat Ghana gereist, und Daniel Stolzenberg wird wegen seiner Verletzung sogar bis zur Winterpause ausfallen. So läuft wohl Carlo Cavaleri im Sturm auf, auch wenn das nicht seine Lieblingsposition ist.

„In so einer Situation muss sich jeder in den Dienst der Mannschaft stellen“, fordert Kurth von seinen Spielern. Gelingt dies, wird es beim FCW mit Sicherheit bald wieder bergauf gehen. jl

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