FCW-Fußballer wollen am Sonntag bei den kampfstarken Hambornern die Leistung der Vorwoche bestätigen.

Wülfrath. Die Reaktion von den Spielern des Niederrheinligisten 1. FC Wülfrath hätte nach den heftigen Worten von Trainer Frank Kurth nicht besser ausfallen können. Mit vier Toren und ausnahmsweise keinem Gegentreffer konnte der FCW am vergangenen Sonntag mit dem Sieg gegen den SC Kapellen-Erft einen großen Schritt in Richtung Oberliga-Qualifkation machen. „Es wäre tragisch, wenn die Stimmung sich nicht bessern würde nach so einem Sieg. Ich glaube und hoffe, dass die Mannschaft begriffen hat, was wir mit den Aussagen meinten“, sagt Kurth, der in der Vorwoche Kritik an seinen Spielern geübt hatte.

„Bei einem Sieg hätten wir die Qualifikation für die Oberliga zu 95 Prozent in der Tasche.“

Frank Kurth, FCW-Coach

Nun soll dieses Erfolgserlebnis weiter fortgeführt und am Sonntag beim Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Hamborn der nächste wichtige Dreier eingefahren werden. „Wenn man den Rechenschieber rausholt und rechnet, weiß man, dass wir bei einem Sieg und elf Punkten Vorsprung die Qualifikation zu 95 Prozent in der Tasche haben“, ist sich Kurth sicher. Denn mit einem Sieg würden die Kalkstädter noch einen weiteren so wichtigen Schritt in Richtung neue Spielklasse machen. Sollten sie verlieren, würde es in den verbleibenden Spielen noch einmal richtig schwer werden. Zumal die Hamborner, die die vergangenen drei Spiele verloren, bei einem Sieg 32 Zähler auf dem Konto hätten und dem 13. Rang wieder gefährlich nahe kommen würden. „In gewisser Weise ist es auch ein Endspiel für uns. Wer aber die Mannschaften aus dem Ruhrgebiet kennt, weiß, dass dort gekämpft wird. Für Hamborn ist es die letzte Möglichkeit, das Tor zur Oberliga aufzustoßen“, sagt Kurth, hofft aber dennoch auf einen Sieg. „Wenn mir dass einer nach der Vorrunde gesagt hätte, hätte ich ihn für verrückt erklärt.“ Nun erwartet Kurth, der noch sechsmal an der Seitenlinie des FCW stehen wird, eine ähnliche Reaktion wie beim grandiosen Auftritt gegen Kapellen.

Ganesh Pundt und Marcel Grote stehen vor dem Absprung

Ausfallen wird definitiv Abwehrchef Martin Haschke, der nach seiner Roten Karte im Derby gegen Ratingen noch zwei Spiele zusehen muss. Unterdessen gibt es Neues an der Vertragsfront. Stürmer Ganesh Pundt wird den FCW aller Voraussicht nach zum Saisonende verlassen. „Er wird sich räumlich und beruflich verändern“, so Kurth. Auch Torwart Marcel Grote steht vor dem Absprung aus dem Rheinkalk-Stadion. Er wird mit dem Nachbarn aus Ratingen in Verbindung gebracht. marj

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