Haan. Die Fraktion der Wählergemeinschaft Lebenswertes Haan (WLH) will in der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport am 26. November über das sogenannte Haftmittelverbot sprechen.

Um der ersten Herrenmannschaft der DJK Unitas Haan weiterhin eine lückenlose Ausnahmeregelung zur Haftmittelnutzung zu ermöglichen, müsse der am 17. Dezember vergangenen Jahres einstimmig gefasste Ratsbeschluss in der Ratssitzung am 9. Dezember erneuert werden, begründet die WLH ihren Antrag.

Daher soll neben dem Bericht der Stadtverwaltung zu den Erfahrungen aus dem einjährigen Testbetrieb mit wasserlöslichen Haftmitteln auch eine Stellungnahme des Vereins erfolgen, um bewerten zu können, ob eine Evaluierung notwendig sei.

Verein sollte für die Kosten der Reinigung aufkommen

Nach der Kernsanierung der Sporthalle des Gymnasiums Adlerstraße hatte der Stadtrat ein Haftmittelverbot ausgesprochen. Im Herbst 2013 aber hatte die Politik versuchsweise den Einsatz wasserlöslicher Haftmittel zugelassen. Für die Reinigungskosten sollte der Verein aufkommen.

Nach den Spielen hatten die Sportler offensichtliche Flecken mit feuchten Tüchern aufgewischt. Bei der nachfolgenden Reinigung waren die Reste verschwunden. Die WLH hofft auf eine dauerhafte Lösung, die den Ansprüchen des Sports genügt und gleichzeitig dem sorgsamen Umgang mit öffentlichem Eigentum Sorge trägt. Red

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