Im Angerbad steigen auch die sonst sogar überregional erfolgreichen Athleten des Vereins auf den Startblock.

Im Angerbad steigen auch die sonst sogar überregional erfolgreichen Athleten des Vereins auf den Startblock.
Laura Dersch und Matthias Frank zählen zu den erfolgreichsten Schwimmern aus den Reihen des TV Ratingen. Besonders gerne starten sie vor heimischer Kulisse im Angerbad.

Laura Dersch und Matthias Frank zählen zu den erfolgreichsten Schwimmern aus den Reihen des TV Ratingen. Besonders gerne starten sie vor heimischer Kulisse im Angerbad.

Falk Janning

Laura Dersch und Matthias Frank zählen zu den erfolgreichsten Schwimmern aus den Reihen des TV Ratingen. Besonders gerne starten sie vor heimischer Kulisse im Angerbad.

Ratingen. Es ist alljährlich eine Demonstration für den Schwimmsport: Beim Winter-Schwimmfest des TV Ratingen sind die Kinder und Jugendlichen mit großer Hingabe und Begeisterung dabei. Und mit ebenso viel Enthusiasmus sorgen im Hintergrund die Erwachsenen dafür, dass dieses für den Ratinger Nachwuchs so wichtige erste große Schwimmereignis des neuen Jahres gut über die Bühne geht. 375 Kinder und Jugendliche waren bei der 14. Auflage des Spektakels im Angerbad in Ratingen mit dabei und zeigten bei den insgesamt mehr als 1100 Starts in Brust, Rücken, Freistil und Schmetterling ihr Können. Die Flut an Ergebnissen bewältigten die Ehrenamtlichen um Axel Hinsen, vor der Halle sorgte wie in den Vorjahren Kalli Kreutzer am Grill für die Verpflegung.

TVR-Abteilungsleiter Ralf Kastner war begeistert von den sportlichen Leistungen vieler seiner Schützlinge. Einige sammelten am Vormittag die ersten Wettkampferfahrungen im kühlen Nass. Bevor die jugendlichen Schwimmtalente zum Sprung ins Wasser antraten, war das Becken den Kleinsten vorbehalten. Sie durften im kindgerechten Wettbewerb unter vereinfachten Regeln gegeneinander antreten. Zwar ging es auch bei ihnen schon um gute Zeiten und vordere Plätze, doch mit den Regeln wurde es bei den ersten Rennen nicht so genau genommen. Wer wollte, der durfte im Wasser starten und brauchte nicht auf den Startblock klettern. Und wer einen Fehler beging, der wurde auch nicht disqualifiziert, so wie das bei den Großen der Fall ist.

Matthias Frank wurde Erster und schwimmt doch Form hinterher

Am Mittag kam dann die Zeit der Schwimmer aus den älteren Jahrgängen. Matthias Frank (17) war dabei, der im vergangenen Jahr den Sprung zur Deutschen Meisterschaft nach Berlin geschafft hatte. Trotz seines ersten Platzes über 200 Meter Lagen (2:15,66 Minuten) war beim Winter-Schwimmfest doch zu sehen, dass er noch viele Trainingskilometer schwimmen muss, um an seine Form des Vorjahres anknüpfen zu können. Sein Ziel ist es, sich erneut für den nationalen Wettkampf zu qualifizieren. Den Wettbewerb im Angerbad genoss er in vollen Zügen. „Das ist eine tolle Atmosphäre hier“, sagte er. „Es macht riesigen Spaß, sich hier in der Heimhalle mit der Konkurrenz zu messen.“

Wieder einmal ganz vorne mit dabei war seine Vereinskameradin Laura Dersch. Die Zwölfjährige, die im vergangenen Jahr bei der Westdeutschen Meisterschaft gestartet war, schwamm eine „fantastische Lagenzeit“, stellte Trainer Kastner hinterher fest. Sie wurde Zweite über 200 Meter Lagen (2:43,03 Minuten) sowie jeweils Erste in 100 Meter Schmetterling (1:19,25) und 100 Meter Brust (1:26,27). Sie möchte gerne Matthias Frank nacheifern. „Ich möchte dieses Jahr auch zur Deutschen Meisterschaft nach Berlin“, sagt sie bestimmt. Zunächst freuen sich beide aber auf den Mannschaftswettbewerb DMS im Februar, an dem sie teilnehmen werden.

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