Gegen den Tabellenletzten Olpe muss die SG Langenfeld gewinnen.

Langenfeld. Das neue Jahr brachte den Drittliga-Volleyballerinnen der SG Langenfeld (SGL) bislang nur wenig Gutes. Weil das Team von Trainer Michael Wernitz mit 1:3 bei der GfL Hannover verlor, ist bereits die erste Negativserie da: Die SGL unterlag 2015 dreimal und holte keinen Punkt.

Die Langenfelderinnen plagen deshalb Abstiegssorgen, denn sie belegen weiter den vorletzten Rang (Neunter/zwölf Punkte). Mit der jüngsten Vorstellung war der SGL-Coach insgesamt trotzdem zufrieden: „Ich mache der Mannschaft keine Vorwürfe, dass sie in Hannover verloren hat.“ Bei den Langenfelderinnen fallen immer wieder wichtige Stützen aus. So war etwa Spielführerin Diana Kiss (Verletzung) vorübergehend nicht einsatzfähig. Die Reise nach Hannover trat die SGL ebenfalls geschwächt an.

Neben Jessica Eisler und Victoria Drechsel mussten Stefanie Pflitsch und Lisa Bartsch passen. Außerdem stimmte zuletzt die Einstellung nicht immer. Heute (19 Uhr, Halle Hinter den Gärten) sollte es an solchen Faktoren allerdings nicht liegen. Schließlich steht das Heimspiel gegen das Schlusslicht VC SFG Olpe auf dem Programm (Zehnter/elf Zähler). Falls die SGL verlieren sollte, würde sie selbst ans Tabellenende abrutschen.

Gegner Olpe gewann zuletzt gegen den Spitzenreiter

Dass die Aufgabe gegen Olpe schwierig ist, steht dabei fest, denn erst zuletzt trotzte der VC dem Spitzenreiter RC Sorpesee beim 2:3 einen Punkt ab. Und in der Hinrunde bezwang Olpe die Langenfelderinnen mit 3:2. „Ich arbeite seit drei Jahren in der 3. Liga für Langenfeld. Die Klasse war noch nie so ausgeglichen wie heute“, findet Wernitz.

Damit der Sieg gelingt, trainiert die SGL intensiv – besonders das Abwehrverhalten und den Block. „Wir müssen den Kopf aufrecht halten und nach der Niederlage in Hannover nach vorne schauen“, fordert Wernitz, „die Mädels müssen wieder ihre beste Leistung zeigen.“

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