Das HAT-Team verliert in Bedburg-Hau knapp mit 2:3. Im fünften Satz fiel die Entscheidung.

Das HAT-Team verliert in Bedburg-Hau knapp mit 2:3. Im fünften Satz fiel die Entscheidung.
Trainer Jahan Ketabchy (M.) stand auch als Spieler auf dem Feld.

Trainer Jahan Ketabchy (M.) stand auch als Spieler auf dem Feld.

ola

Trainer Jahan Ketabchy (M.) stand auch als Spieler auf dem Feld.

Hilden. Lange Anreise hin oder her. Die Hildener waren in Bedburg anfangs hellwach, entschieden den umkämpften ersten Durchgang am Ende knapp für sich. „Was den ersten Satz angeht, mache ich mir eigentlich nur wenig Gedanken. Zuletzt haben wir immer gut ins Spiel gefunden, ich bin nur gespannt, was dann der zweite und dritte Satz bringen“, urteilte Jahan Ketabchy hinterher. Der HAT-Coach, dem am Karneval-Samstagabend, wie erwartet, nur die Minibesetzung von sechs Spielern zur Verfügung stand, sah einen ersten Spielabschnitt mit wechselnden Führungen.

„Es fehlte die Entschlossenheit, Offensivaktionen erfolgreich zu beenden.“

Jahan Ketabchy, Coach

Immerhin kam sein Team nach dem 14:16-Rückstand und der 20:18-Führung mit einigen beherzten Angriffsaktionen zum Satzgewinn. Im zweiten Durchgang vermochten die Hildener an diese Leistung nicht anzuknüpfen. „Die Konzentration ließ nach, es gab keine Absprache mehr unter meinen Spielern, es fehlte die Entschlossenheit, Offensivaktionen erfolgreich zu beenden und so hatten die Bedburger am Ende leichtes Spiel auszugleichen und danach selbst in Führung zu gehen“, analysierte Ketabchy.

In den besagten Sätzen zwei und drei lief bei den Gästen kaum etwas zusammen. Diese Nachlässigkeiten in Annahme, Defensivarbeit und der Offensive der Gäste nutzte der Tabellenvierte immer wieder zu Punktgewinnen. „Das war noch schlimmer als im Hinspiel“ sagte der völlig enttäuschte HAT-Trainer angesichts der deftigen Satzverluste, einhergehend mit dem 1:2-Rückstand.

In der HAT-Truppe machte sich Kräfteverschleiß bemerkbar

„Noch einmal die Kräfte bündeln, im Feld mehr arbeiten und die einfachen Punkte machen“, gab der Coach seiner Mannschaft für den vierten Durchgang mit auf den Weg. Und irgendwie fand die Ansprache offene Ohren bei den HAT-Cracks, die die insgesamt 220 Kilometer An- und Abreise nun doch nicht einfach nur als „Betriebsausflug“ abhaken wollten. Vielleicht hatte Bedburg die Hildener nach den mühelos gewonnen zwei Sätzen zuvor auch einfach nur unterschätzt. Ketabchy: „Das war keine Hexerei. Meine Mannschaft hat sich einfach noch einmal auf das Wesentliche konzentriert und weniger Fehler gemacht.“ Gleichwohl: Mit 25:15 rehabilitierten sich die zuvor schon merklich angeschlagen wirkenden Hildener nachhaltig und überraschend deutlich für die Rückschläge in den beiden zurückliegenden Sätze.

Es stand also 2:2 und das Schlusslicht hatte zumindest der Papierform nach wieder alle Möglichkeiten. Auf dem Feld sah das kurz darauf aber wieder ganz anders aus. Die Gastgeber vermieden nun jegliches Risiko, während sich bei der HAT-Truppe doch mehr und mehr der Kräfteverschleiß bemerkbar machte. „Da hätte ich mir schon noch ein paar Spieler mehr auf der Bank gewünscht. Im letzten Satz lief dann doch wieder alles gegen uns“, brachte es der Coach nach dem verlorenen „Tiebreak“ auf den Punkt.

Jetzt macht die Volleyball-Verbandsliga erst einmal Pause, bevor es am 20. Februar mit dem 15. Spieltag weiter geht. Für den Tabellenletzten HAT steht dann die Heimbegegnung gegen den Drittletzten TuB Bocholt III im Terminkalender.

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