Langenfelds Damen bezwingen Bremen 3:1. Herren verlieren 1:3.

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Wehrten sich erfolgreich: die Volleyballerinnen der SG Langenfeld (r.: Meike Schürholz).

Wehrten sich erfolgreich: die Volleyballerinnen der SG Langenfeld (r.: Meike Schürholz).

Dirk Thomé

Wehrten sich erfolgreich: die Volleyballerinnen der SG Langenfeld (r.: Meike Schürholz).

Langenfeld. Mit einem hart erkämpften 3:2 (32:34, 25:26, 21:25, 25:9, 15:9)-Sieg gegen Eiche Horn Bremen eroberten die Volleyball-Damen der SG Langenfeld den vierten Tabellenplatz in der Dritten Liga Nord zurück.

Die Zahlen der einzelnen Sätze verraten schon, dass der Sieger gegen eine verbissen kämpfenden Gegner nicht auf gleichbleibend gutem Niveau spielte. Dennoch war Trainer Michael Wernitz zufrieden und sah seine Mannschaft nach dem 0:3 eine Woche zuvor in Bonn auf dem Weg der Besserung.

18 Einzelfehler im dritten Durchgang

„Es gab viele positive Momente, aber auch zahlreiche Aktionen, mit denen ich nicht einverstanden war. So leisteten wir uns allein im dritten Satz, den wir verloren, 18 Einzelfehler, während wir im sicher gewonnenen vierten Satz nur auf acht kamen“, stellte Wernitz fest.

Dramatisch war der erste Satz, der 35 Minuten dauerte und in dem jede Mannschaft fünf Satzbälle vergab, bevor ihn Bremen für sich entschied. Vanesssa Aurbach sorgte immer wieder für zahlreiche gute Abschlüsse, und Meike Schürholz brachte mit einer Aufschlagserie im fünften Satz ihre Mannschaft auf die Siegerstraße. Auch Carina Zandt hatte auf der Außenposition starke Szenen.

„Es gab mehr Licht als Schatten“, zog der Trainer Bilanz. Seine Mannschaft hat nach dem kommenden, spielfreien Wochenende am 8. Februar erneut Heimrecht und gegen den VC Nienburg erneut Gelegenheit, das Konto weiter aufzubessern.

SGL-Damen: Althaus, Kiss, Zandt, Man, Eisler, Nahrstedt, Aurbach, Schürholz, Drechsel, Lippert

SGL-Herren: Andersch, Brück, Kalle, Klaudt, Janovic, Schafföner, Schober, Weißenfels, Nahrstedt

Bei den Herren hat nach dem 1:3 (25:21, 17:25, 26:28, 26:28) gegen SG Eichen-Kreuztal in der Verbandsliga erneut das Zittern um den Klassenerhalt begonnen. Die Mannschaft ist auf dem Relegationsplatz gelandet. „Es ist zwar noch nichts verloren, wir müssen jedoch allmählich die Kurve kriegen“, konstatierte Spielertrainer Mark Nahrstedt. Seine Mannschaft bot im Laufe der Partie sehr unterschiedliche Leistungen mit Höhen und Tiefen, vergab vor allen in den hart umkämpften Sätzen drei und vier den entscheidenden Ball zum Satzgewinn.

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