Die SG Ratingen/Düsseldorf verliert gegen TV Rumeln 1:3.

Peter Gentemann (in der Hocke) und Reiner Baum beobachten wie Daniel Sieber versucht, mit einem Lop Rumelns Block zu überwinden.
Peter Gentemann (in der Hocke) und Reiner Baum beobachten wie Daniel Sieber versucht, mit einem Lop Rumelns Block zu überwinden.

Peter Gentemann (in der Hocke) und Reiner Baum beobachten wie Daniel Sieber versucht, mit einem Lop Rumelns Block zu überwinden.

Pierre-Claude Hohn

Peter Gentemann (in der Hocke) und Reiner Baum beobachten wie Daniel Sieber versucht, mit einem Lop Rumelns Block zu überwinden.

Ratingen. Die Oberliga-Volleyballer der SG Ratingen/Düsseldorf kamen über das Schnuppern an der Tabellenspitze nicht hinaus. Denn der Neuling musste sich dem alten und neuen Spitzenreiter TV Rumeln verdient mit 1:3 (22:25, 25:19, 24:26, 18:25) geschlagen geben.

Trainer Daniel Reitemeyer war zwar enttäuscht, akzeptierte aber die Realität: "Wir haben dem nervlichen Druck nicht standgehalten, fanden deshalb nie zu unserer Bestleistung. Gegen Aachen spielten wir befreit auf, weil wir dieses Spitzenspiel gewinnen konnten, aber nicht mussten. Gegen Rumlen wusste jeder, dass wir gewinnen müssen, um ganz nach oben zu kommen. Und dieses Muss hat meine Mannschaft irgendwie gelähmt."

An der Konzentration muss die Mannschaft noch arbeiten

Entscheidend war, dass die SG in einer gutklassigen Partie nicht über die volle Distanz konzentriert durchspielen konnte. So nutzten die Gäste immer wieder kleine Schwächephasen des Gastgebers konsequent aus.

Und dann hatten die Gäste mit Nils Lieber einen überragenden Akteur in ihren Reihen. "Der Nils war wie befürchtet nicht zu bändigen. Das machte den Unterschied aus. Allerdings waren wir auch nicht bissig genug", sagte Reiner Baum, der im Abwehrblock eine gute Partie bot.

Nils Lieber war auch für Ratingens Trainer Reitemeyer ein Problem: "Meine Spieler haben sich zu sehr auf diesen Spieler konzentriert und dabei vergessen, dass die anderen auch Volleyball spielen können."

Kämpferisch ist der SG Ratingen/Düsseldorf kein Vorwurf zu machen. In den ersten drei Sätzen waren die Gastgeber dem TV Rumeln ebenbürtig. Das zwei Sätze davon knapp verloren gingen, hatte mit Nils Lieber zu tun.

"Das sind die berühmten fünf Prozent, die uns das Genick gebrochen haben. Nach fast zwei Stunden verwerteten die Gäste ihren ersten Matchball und verließen jubelnd die Halle.

Daniel Reitemeyer: "Insgesamt können wir uns mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht beklagen. Immerhin spielen wir trotz der Niederlage im oberen Tabellendrittel mit und haben mit dem Abstieg nichts zu tun."

SG Ratingen/Düsseldorf: Daniel Sieber, Marc Piskun, Mike Metzner, Peter Gentemann, Reiner Baum, Lars Lindstaedt, Martin Kuinter, Steven Schönke, Matthias Herwig.

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