Langenfeld. Das war kein guter Start ins neue Jahr für die Volleyball-Regionalliga-Damen der SG Langenfeld. In eigener Halle kamen sie gegen Alemannia Aachen II mit 0:3 (14:25, 20:25, 22:25) unter die Räder.

„Die Niederlage geht in Ordnung, weil wir uns zu viele Fehler geleistet haben. Vor allem die Ballannahme muss bei uns verbessert werden“, urteilte Trainer Michael Wernitz, der auch Kritik an den Aufschlagschwächen übte.

So wurde die SGL im ersten Satz regelrecht überfahren. Aachen wirkte stabil und auf allen Positionen gut besetzt, während sich zum Beispiel Victoria Drechsel viele Fehler in der Annahme leistete. Meike Schürholz hatte einen schweren Stand und musste sehr viel laufen, um an den Ball zu kommen.

Im dritten Satz sah es eine ganze Weile nach einer Wende aus, da die SGL mit 3:0 begann und später 16:14 führte. Beim 21:21 war noch alles offen, die entscheidenden Punkte aber erzielten die Aachener Damen. Als nachteilig erwies sich auch, dass mit Maria Blehinger, Birgit Schoel, Caroline Heise und Kerstin Conradi vier Spielerinnen wegen Krankheit oder Verletzung fehlten.

SG Langenfeld: Kiss, Buller, Keil, Drechsel, Schürholz, Ferger, Dittmann, Nubi

Auch im ersten Spiel des neuen Jahres setzten die Herren der SGL ihren Siegeszug for und nahmen mit einem 3:1 (25:22, 25:20, 22:25, 25:20) beim ART Düsseldorf Revanche für die Niederlage zum Auftakt der Meisterschaft in der Landesliga.

Sie gewannen den ersten Satz nach einem 14:18-Rückstand deutlich, hatten auch im zweiten Durchgang keine Probleme. Doch als Spielertrainer Mark Nahrstedt die Partie nur noch von der Bank aus verfolgte, verkürzte die ART auf 1:2 Sätze.

Dennoch blieb Nahrstedt auch im vierten Satz draußen, erlebte jedoch eine deutliche Steigerung seiner bewährten Routiniers wie Markus Schafföner, Renato Pejcinovic oder Ansgar Schmitz, die den klaren 3:1-Erfolg sicherten.

SG Langenfeld: Schafföner, Nahrstedt, Schmitz, Pejcinovic, Andersch, Köller, Larue, Hofmann, Klaudt, Lohausen

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