Zuletzt gab es für dieDrittliga-Frauen und Verbandsliga-Männer nur Rückschläge.

Langenfeld. Auch im Volleyball kommt es häufig auf die Psyche an. Wer über eine stabile mentale Verfassung verfügt, geht in den engen Situationen selbstbewusst zu Werke – und verlässt dann das Spielfeld oft als Sieger. Die Verbandsliga-Volleyballer der SG TSG Solingen II/SG Langenfeld können davon ein Lied singen.

Nach vier Partien weist das Konto des Tabellenachten erst drei Zähler aus. Hätte die Mannschaft von Spielertrainer Mark Nahrstedt die erlittenen Rückschläge manchmal besser verkraftet, stünde sie nun vermutlich auf einer deutlich höheren Position.

„Das Auftreten der Jungs erinnert mich schon ein bisschen an letztes Jahr“, sagt Nahrstedt. Bevor der Coach und die anderen Langenfelder im Sommer die neue Spielgemeinschaft mit Solingen gründeten, starteten sie noch für die SG Langenfeld (SGL) in der Relegation.

Dort verlor die SGL als Verbandsligist gegen die ART Düsseldorf II und beim Deutzer TV jeweils mit 1:3, so dass der Abstieg in die Landesliga folgte. Weil sich die Langenfelder aber anschließend mit Solingen II zusammenschlossen, treten sie weiter in der Verbandsliga an. Hier sind sie nun am Sonntag (14.30 Uhr) beim damaligen Relegationsgegner Düsseldorf II gefordert.

„Wenn der ART so spielt wie in der Relegation, müssten wir ihn schlagen“, meint Nahrstedt, „dafür müssen wir aber wach genug sein. Ich musste die Truppe wieder aufbauen. Wenn sich die Mannschaft festigt und im Angriff konzentrierter agiert, können wir gewinnen.“

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