HAT holt beim 2:3 gegen Heiligenhaus einen Punkt und kann nicht mehr direkt absteigen.

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Gut in Szene setzte sich HAT-Talent Philipp Rohrschneider.

Gut in Szene setzte sich HAT-Talent Philipp Rohrschneider.

Dirk Thomé

Gut in Szene setzte sich HAT-Talent Philipp Rohrschneider.

Hilden. Trotz einer 2:1-Satzführung unterlag die Hildener AT im Heimspiel der Volleyball-Verbandsliga gegen den Kreisrivalen TV Heiligenhaus mit 2:3 (20:25, 25:23, 26:24, 23:25 und 7:15).

„Als es im vierten Satz 23:23 stand, hätten wir mit etwas mehr Konzentration und Nervenstärke das gesamte Match für uns entscheiden können. Aber da fehlte uns das nötige Quäntchen Entschlossenheit. Während die jungen Leute aus der zweiten Mannschaft ihre Sache gut machten, riefen die eigentlichen Leistungsträger diesmal nicht ihre Normalform ab“, fasste der HAT-Trainer Martin Leppich zusammen.

Martin Leppich muss improvisieren

Die jungen Leute, das waren neben Jan Eicker und Jannik Schnathorst in erster Linie der als Außenangreifer überzeugende Philipp Rohrschneider, der aber wegen einer privaten Verpflichtung nach Beendigung des dritten Durchgangs nicht mehr weiterspielte. Personell musste Martin Leppich improvisieren. So half der „gelernte“ Zuspieler Oliver Hüllenkremer, der Routinier und Trainer der zweiten Mannschaft springt ohnehin in der Schlussphase der Saison nur ein, als Libero aus.

TVH entscheidet ersten Satz souverän für sich

Andererseits agierte Adrian Schoben in den kompletten und für ihn Kräfte zehrenden zwei Stunden als alleiniger Zuspieler. Nach einem 14:14 entschieden die Heiligenhauser souverän den ersten Satz für sich.

Im zweiten Spielabschnitt legte die HAT über die 12:7- und 19:14-Führung den Grundstein zum Satzausgleich. Spannung pur gab es dann im dritten Satz, denn die Gäste aus Heiligenhaus führten bereits deutlich mit 24:19, bevor Volker Hütz mit sechs siegreich abgeschlossenen Aufschlägen den Spieß doch noch herumdrehen konnte.

Hildener AT Schoben, Hütz, Bosman, Fellrath, Ruda, Eicker, Rohrschneider, Ziem, Baum, Schnathorst, Hüllenkremer

Nach dem knapp verlorenen vierten Durchgang hatten die Hildener nicht mehr die Moral, um den Gästen entscheidenden Widerstand zu leisten. Über 5:2 und 11:5 nahm der TV Heiligenhaus schließlich erfolgreich Revanche für die ebenso denkbar knappe 2:3-Niederlage in eigener Halle.

„Wir haben wenigstens einen Punkt gerettet und können so nicht mehr direkt absteigen. Jetzt geht es für uns ans den verbleibenden drei Spieltagen darum, nicht noch auf den Relegationsplatz abzurutschen, auf dem aktuell die SG Langenfeld mit zwei Punkten weniger steht“, sagte Coach Martin Leppich.

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