Der Spitzenreiter tritt am Samstag gegen den ebenfalls unbesiegten Tabellenzweiten Siegerland an.

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Zuschlagen will Andre Mayer mit der SG Ratingen/Düsseldorf.

Zuschlagen will Andre Mayer mit der SG Ratingen/Düsseldorf.

Stefan Fries

Zuschlagen will Andre Mayer mit der SG Ratingen/Düsseldorf.

Kreis Mettmann. Erster gegen Zweiter: Die Bedingungen für ein Spitzenspiel sind erfüllt, wenn am Samstag (18 Uhr, Wiesenstraße Ratingen) die SG Ratingen/Düsseldorf, Tabellenführer der Volleyball-Oberliga, auf die ebenfalls ungeschlagene SG Siegerland trifft. Trainer Daniel Reitemeyer sieht die Partie ausgeglichen. "Siegerland ist aus der Regionalliga abgestiegen und hat mit Sicherheit mehr Erfahrung bei Spielen auf hohem Niveau, doch wir sind in der Breite sehr stark besetzt und haben momentan keine Verletzten.

Einzig der Einsatz von Kapitän Marc Piscun, der unter Rückenschmerzen leidet, ist fraglich", sagt er. Von einer Vorentscheidung im Aufstiegskampf will Reitemeyer im Falle eines Sieges nichts wissen. "Die Saison ist noch lang, und in der Rückrunde hat die SG Siegerland dann das Heimrecht. Aber die ganze Mannschaft freut sich auf das Spiel und hofft, dass viele Zuschauer kommen."

Langenfeld gastiert nach Negativserie in Essen

Ihr letztes Spiel der Hinrunde in der Volleyball-Regionalliga tragen die Damen der SG Langenfeld bei Tabellennachbar VC Allbau Essen aus (Sonntag, 16 Uhr). Ungeachtet der Nachbarschaft ist der Unterschied in der Tabelle erheblich. Essen ist mit 12:8 Punkten Sechster, die SGL mit 8:12 auf Rang sieben. Zu dieser eher mäßigen Platzierung haben die jüngsten drei Niederlagen in Serie beigetragen.

Die Mannschaft ruft ihre guten Trainingsleistungen nicht im Spiel ab. Deshalb hat Trainer Michael Wernitz Ursachenforschung betrieben. "Wir haben unser System etwas umgestellt und spielen variabler, sind jedoch vor allem in der Ballannahme nicht so stabil und müssen mehr Willen und Siegermentalität entwickeln", sagt der Coach. Er kann in Essen wieder auf Steffi Dittmann zurückgreifen kann, die stark in der Annahme und mit ihren eigenen Aufschlägen ist.

Besuch des Weihnachtsmarkts

Die Position der Zuspielerin nimmt diesmal Meike Schürholz ein, da Patricia Nubi wegen ihrer beruflichen Tätigkeit in der Polizeieinsatzbereitschaft zwei Wochen nicht trainieren konnte. Sie fährt mit nach Essen, so dass außer Birgit Schoel das gesamte Aufgebot zur Verfügung steht. "Ein Sieg wäre besonders schön, da wir hinterher den Weihnachtsmarkt besuchen und anschließend gemeinsamen essen gehen", sagt Wernitz.

Primus Ratingen (14:0 Punkte/21:3 Sätze) liegt ganz knapp vor dem Zweiten Siegerland (14:0/21:5).

In der Serie 2009/10 gab es keine Begegnungen zwischen beiden Teams, da Siegerland in der Regionalliga spielte.

In der Tabelle der Volleyball-Oberliga sind die Hildener AT (5.) und der MTV Köln (4.) mit jeweils 8:6 Punkten Nachbarn. Am Samstag treffen beide Klubs um 19.30 Uhr in der Ellen-Wiederhold-Sporthalle (Holterhöfchen) im direkten Vergleich aufeinander. "Ein Duell zweier gleichstarker Mannschaften. Die bessere Tagesform wird den Ausschlag geben. Es ist für beide Teams ein wichtiges Spiel, denn der Sieger wird sich zunächst einmal als Tabellenvierter etablieren. Und genau das ist unser Ziel", sagt Markus Rennecke.

Der HAT-Trainer ließ in dieser Woche aufgrund der winterlichen Witterungs- und Straßenverhältnisse den Trainingsbetrieb ruhen. Schließlich kommt ein Großteil der Spieler aus dem bergischen Raum (Wuppertal, Solingen). Gleichwohl hat der Coach schon die Erwartung, dass die verbleibenden Begegnungen bis zur Weihnachtspause gewonnen werden.

"Wir wollen am Saisonende zehn Siege auf dem Konto haben. Und können in den zwei verbleibenden Spielen einen großen Schritt in diese Richtung machen", so Rennecke. Wobei die Partie gegen die Kölner die größere Herausforderung darstellt. Eher lösbar ist da schon die Aufgabe am kommenden Wochenende beim erst einmal siegreichen Schlusslicht FS Duisburg. Bis auf den verletzten Stefan Weigand (Fingerbruch) tritt die HAT in Bestbesetzung an.

Schon zum dritten Mal in dieser Saison müssen die Landesliga-Volleyballer der SG Langenfeld in Solingen antreten, diesmal bei der TSG, die bei Punktgleichheit mit dem Spitzenreiter nur wegen des schlechteren Satzverhältnisses hinter der Mannschaft von Mark Nahrstedt liegt. Erfreulich, dass er dank der sehr guten Trainingsbeteiligung aller Spieler über sein komplettes Aufgebot verfügt und viele Wechsel-Möglichkeiten hat.

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