Nach dem 3:0 in Wattenscheid gewinnt Ratingen ebenso deutlich beim MTV Köln.

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Andre Meyer feierte mit der SG zwei klare Siege. Archiv

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Stefan Fries

Andre Meyer feierte mit der SG zwei klare Siege. Archiv

Ratingen/Hilden. Der Traumstart ins Jahr 2011 ist perfekt. Nachdem Volleyball-Oberligist SG Ratingen/Düsseldorf das Nachholspiel gegen Wattenscheid in drei Sätzen gewann, siegte die Mannschaft von Trainer Daniel Reitemeyer beim MTV Köln ebenso deutlich. Bereits im ersten Satz, den man mit 25:12 für sich entschied, deutete sich die gute Form der SG an. Dass einige wichtige Spieler in den vergangenen Wochen krankheitsbedingt fehlten, ließ sich die Mannschaft nicht anmerken.

Aufstiegskandidat macht kurzen Prozess

Vor allem Zuspieler Tim Kartheuser, der für Marcus Ruhman wieder ins Team rückte, wusste zu überzeugen. Seine Aufschläge stellten den überforderten Gegner immer wieder vor eine unlösbare Aufgabe. Ebenso konnte sich Andreas Tins, der Jungstar des Teams, in Szene setzen. Ähnlich verliefen auch die Sätze zwei und drei, die die SG ebenfalls deutlich mit 25:18 und 25:15 gewann. Nach knapp einer Stunde hieß es dann: Spiel, Satz und Sieg. Die schweißtreibende Vorbereitung hat sich bezahlt gemacht, und die Mannschaft präsentiert sich in blendender Verfassung. Gewinnt die SG Siegerland ihr Nachholspiel gegen VV Humann Essen, ist zumindest der zweite Platz, der zur Teilnahme an der Relegation berechtigt, vorerst gesichert.

Trotz erheblicher Personalsorgen siegte die Hildener AT zum Rückrundenauftakt in der Volleyball-Oberliga beim Schlusslicht VC Freudenberg mit 3:0 (25:22, 25:20, 25:21). Neben Jobst Kleimann und Carsten Schmidt fiel kurzfristig auch noch der erkrankte Jojo Wilfred aus, und Stefan Weigand traf erst mit dem Anpfiff in der Halle ein. Trainer Markus Rennecke musste deshalb improvisieren. Weigand ersetzte Wilfred in der Mitte, und Julian Schelp spielte auf der Diagonalposition.

„Unsere Mini-Besetzung ist kompakt und als geschlossenes Team aufgetreten. Das gab letztlich den Ausschlag für den verdienten Sieg“, bilanzierte Rennecke. Der Coach verhehlte aber nicht, dass ein stärkerer Gegner die zwischenzeitlichen Schwächephasen seiner Mannschaft wohl konsequenter genutzt hätte. So führten die Hildener in allen drei Durchgängen schon mit sechs, sieben Punkten, leisteten sich aber den ein oder anderen Aussetzer. Freudenberg kam wieder heran, ohne die HAT, die dann doch wieder in die Erfolgsspur zurückfand, aber wirklich gefährden zu können. Zuspieler Sebastian Ricken, der seine Nebenleute klug in Szene setzte, und auch Kapitän Massimo Cardascia, der sowohl in der Abwehr und Annahme als auch in der Offensive überzeugte, zählten beim siebten Saisonsieg zu den Aktivposten.

Kartheuser, Sieber, Schulz, Stefanowski, Ülkü, Piskun, Meyer, Reuter, Lindstaedt, Tins, Gentemann, Reitemeyer

Czpakowski, Ricken, Weigand, Schelp, Cardascia, Ruda, Nowacki

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